Die Rot-Weißen zementieren Rang zwei : Und der SV Sonsbeck jubelt weiter

Fußball-Landesliga: Der Tabellenzweite schlug den VfL Rhede mit 2:0. Maik Noldes und Felix Terlinden trafen.

Im letzten Heimauftritt des Jahres hat sich Fußball-Landesligist SV Sonsbeck mit einem „Dreier“ von den eigenen Anhängern verabschiedet. Wie im Hinspiel wurde der VfL Rhede zum Rückrunden-Auftakt mit 2:0 (2:0) bezwungen. Damit setzte die Mannschaft von Trainer Thomas von Kuczkowski die Siegesserie fort. Es war der fünfte Erfolg nacheinander. Die letzte Niederlage liegt bereits sieben Partien zurück.

Die Rot-Weißen bleiben Tabellenzweiter und vergrößerten den Abstand zu Rang drei sogar auf fünf Punkte, den nun Sterkrade-Nord inne hat. Die Tore erzielten Maik Noldes und Felix Terlinden. Fleißig spekuliert wurde am Spielfeldrand natürlich auch weiter über den Nachfolger von Trainer Thomas von Kuczkowski, der sich nochmals mit dem Vorstand zusammensetzen möchte.

Für den Gelb-Rot gesperrten Jan-Paul Hahn rückte Lukas Vengels in die Innenverteidigung. Im zentralen Mittelfeld ersetzte Luca Terfloth den Grippe geschwächten Jannis Pütz. Beide reihten sich nahtlos in die Mannschaft ein. Der SVS spielte wie gewohnt sehr diszipliniert und war zweikampfstark. Tim Weichelt, Schlussmann mit Kapitänsbinde, erlebte bei Dauerregen und schwer zu bespielbarem Rasenplatz einen ruhigen Nachmittag, da seine Vorderleute im gesamten Spielverlauf nur eine kritische Situation der Gäste zu ließen.

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Ganz anders agierten die Hausherren, die sich einige Möglichkeiten erarbeiteten, so dass Rhede mit dem 0:2 noch gut bedient war. Nach Vorarbeit von Robin Schoofs traf Maik Noldes zum 1:0 (23.). Felix Terlinden erhöhte nach Vorlage von Sebastian Leurs auf 2:0 (41.). Nur zwei Minuten später verpasste Terlinden das 3:0. Nach dem Seitenwechsel drückten die Rot-Weißen auf die Entscheidung. Die besten Chancen vergaben die eingewechselten Max Fuchs und Kai Schmidt. Fuchs bugsierte den Ball aus sechs Metern übers freie Gehäuse (72.). Schmidt, der beruflich nach Hamburg zieht und am Sonntag zum letzten Mal in Sonsbeck auflief, vergab gleich drei „Hochkaräter“ (75./86./88.). Er verpasste es, sich mit einem Treffer von den Fans zu verabschieden.

Coach von Kuczkowski war stolz auf die Leistung seiner Elf. „Wir hatten über die gesamte Spielzeit alles im Griff. Das Endergebnis ist für Rhede noch schmeichelhaft. Ein Lob möchte ich an Maik Noldes und Lewis Brempong aussprechen. Beide stehen oft in der Kritik. Sie haben mir gezeigt, dass es richtig war, an ihnen festzuhalten. Schmiddi hätte zum Abschied noch ein Tor gegönnt“, meinte „Kucze“, der nochmals klar stellte, das er bis zum Ende der Saison im Wort steht und bis dahin alles für den Oberliga-Aufstieg geben will. Aber er machte auch deutlich: „Im Moment ist es sehr schwer, meinen Trainer-Job wegen der ganzen Diskussionen konzentriert auszuführen. Deshalb werde ich bis zum Jahreswechsel noch ein Gespräch mit der sportlichen Leitung suchen, wie wir denn das letzte halbe Jahr vernünftig zu Ende bringen können.“

Wie bereits in den Vorwochen war unter den 223 Zuschauern der Trainer-Wechsel ein großes Gesprächsthema. Die Gerüchteküche brodelt in Sonsbeck weiter. Neben Sandro Scuderi und Heinrich Losing waren die Namen von Thorsten Schikofsky (GSV Moers) sowie Jan Winking (Westfalia Gemen) als potenzielle Nachfolger von von Kuczkowski zu hören.

Auf Nachfrage sagte Heiner Gesthüsen, der Fußball-Abteilungsleiter: „Ich könnte jetzt 50 Trainer nennen, mit denen wir sprechen. Aber das machen wir nicht. Wir werden uns an keinen Gerüchten beteiligen und uns melden, wenn wir einen Trainer, der zu uns passt, gefunden haben“.

Derweil wird für Schmidt ein neuer Offensivspieler gesucht. „Wir halten Augen und Ohren sicherlich offen. Nur ist es im Winter nicht einfach, einen guten Stürmer, der uns weiter bringt, zu finden“, fügte Gesthüsen hinzu.

Es spielten: Weichelt; K.Schneider, Efthimiou, Vengels, Schoofs, Terfloth (84. Moreira), S. Schneider, Brempong, Noldes (68. Fuchs), Leurs, Terlinden (72. Schmidt).