SV Sonsbeck empfängt in Fußball-Landesliga VfB Frohnhausen

Fußball : SV Sonsbeck will Revanche fürs Hinspiel

Fußball: Am Sonntag empfängt der Landesliga-Zweite den VfB Frohnhausen im Willy-Lemkens-Sportpark. Mit den Essenern hat der SVS noch eine Rechnung offen und will nach dem Erfolg über Hönnepel-Niedermörmter nachlegen.

Beim Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck ist am morgigen Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen den VfB Frohnhausen Widergutmachung angesagt. Denn die Gäste aus Essen sorgten bei der 1:4-Hinspiel-Schlappe für die erste Saisonniederlage der Rot-Weißen vom Niederrhein.

Dabei ist mit Kevin Zamkiewicz ein VfB-Akteur besonders im Gedächtnis des Tabellenzweiten aus Sonsbeck geblieben. Frohnhausens Goalgetter, der mit 18 Treffern an der Spitze der Torjägerliste der Landesliga steht, schoss den SVS damals mit seinen vier Treffern im Alleingang ab. Aber Zamkiewicz ist beim Tabellenachten nicht der einzige Ausnahmekönner. Denn mit den offensiven Routiniers Issa Issa und Chamdin Said verfügt der Aufsteiger über zwei weitere Hochkaräter im Kader, die zusammen über 100 Regionalligaspiele für den KFC Uerdingen, Borussia Dortmund II (Issa) und RW Essen sowie SC Verl (Said) absolviert haben.

Somit dürfte ein hartes Stück Arbeit auf die beste Abwehr der Liga warten. Ein Blick auf das Torverhältnis der Gäste zeigt ganz genau, wo die Stärken sowie die Schwächen des VfB zu finden sind. Denn mit 43:48 Toren stellt Frohnhausen zwar den fünftbesten Angriff, aber auch die schlechteste Defensive der Landesliga-Gruppe 2. Der VfB setzte in der vergangenen Woche mit einem 4:1 gegen den Sechsten PSV Wesel ein Ausrufezeichen, so dass die Rot-Weißen im Vergleich zum Auftritt beim SV Hönnepel-Niedermörmter auf jeden Fall eine Leistungssteigerung benötigen, um die Punkte in Sonsbeck zu halten.

Jedoch stellt Werner Buttgereit, Interimstrainer des SVS, fest: „Klar ist es ein selbstbewusster Aufsteiger mit viel Routine und einer guten Offensive. Aber auswärts haben sie erst sechs von ihren 29 Punkten geholt.“ Nicht einsatzfähig ist Jan-Paul Hahn, der in Hö.-Nie. die Gelb-Rote Karte sah. Somit kann der Abwehrchef nicht helfen, um die Kreise von Zamkiewicz, Issa und Said einzuengen. Für Hahn wird wahrscheinlich Georgios Efthimiou in die Startelf rücken, der nach Kniebeschwerden unter der Woche wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnte.

Buttgereit, der am Dienstag aufgrund eines grippalen Infekts flach lag und von seinem Co-Trainer Axel Heep und Torwarttrainer Bernd Vengels vertreten wurde, hatte unter der Woche auch von Luca Terfloth eine krankheitsbedingte Absage erhalten. Ob Terfloth bis Sonntag fit ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden. „Der Derbysieg bringt uns nichts, wenn wir jetzt nicht nachlegen. Wir spielen zuhause und wollen unsere Stärken ausspielen. Das heißt, dass wir aus einer sicheren Abwehr gezielt nach vorne spielen wollen, um am Ende die drei Punkte einzufahren“, so die klare Marschroute von Buttgereit.

Sonsbecks Chefcoach hofft, das seine Offensive um Felix Terlinden und Andre Trienenjost, der mit dem Siegtreffer bei seinem Ex-Club Hö.-Nie. sein erstes Saisontor im Rot-Weißen Trikot erzielte, den VfB-Sturm im Schatten stehen lässt.

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