Lokalsport: SV Sonsbeck bietet FSV Paroli, steht aber mit leeren Händen da

Lokalsport: SV Sonsbeck bietet FSV Paroli, steht aber mit leeren Händen da

Fußball-Landesliga: Erst in der 83. Minute fingen sich die Gäste den entscheidenden Treffer. Felix Terlinden musste danach mit Rot runter.

Eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage mussten die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck beim Aufstiegsanwärter FSV Duisburg einstecken. Das entscheidende Tor erzielte Ibrahim Bulut erst in der 83. Minute. Sonsbecks Stürmer Felix Terlinden sah kurz vor dem Ende noch die Rote Karte wegen groben Foulspiels. Da der VfL Repelen gegen Hö./Nie. mit 1:2 verlor, beträgt der Abstand zum Relegationsplatz weiterhin sechs Zähler. Jedoch ist der PSV Wesel durch ein 3:2 in Klosterhardt am SVS vorbeigezogen.

Trainer Thomas von Kuczkowski war nach dem Spiel enttäuscht, denn er hatte eine tolle Leistung seiner ersatzgeschwächten Elf gesehen: "Wir waren im ersten Abschnitt nicht nur die bessere Mannschaft, sondern hatten auch die klareren Möglichkeiten. Ich hatte nie das Gefühl, dass Duisburg ein Tor schießt." Und er fügte hinzu: "Was mich besonders ärgerte, ist die Tatsache, dass der Schiri genau nach 90 Minuten abpfiff, obwohl es fünf Wechsel, ein Tor, eine Rote Karte und Verletzungspausen gab."

Sascha Tenbruck ersetzte den gesperrten Jan-Paul Hahn. Für Jonas Höptner rückte Christian Voicu in die Startelf. Taktisch agierte Sonsbeck im 4-2-3-1. Max Fuchs spielte auf der 10er-Position. Er sollte Edin Husic ausschalten - was auch gut gelang. Die Rot-Weißen versteckten sich nicht und traten mit aggressivem Pressing auf. Sie ließen den Tabellenzweiten nicht ins Spiel kommen.

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Die Hausherren versuchten daher, den 1,90 Meter großen Mittelstürmer Bulut mit langen Bällen zu füttern. Aber wie schon in den Vorwochen, zeigte sich die Sonsbecker Defensive sattelfest. Bereits nach drei Minuten hatten die Rot-Weißen eine Doppelchance zur Führung. Erst scheiterte Fuchs aus spitzem Winkel an Schlussmann Marian Ograjensek. Im Nachschuss setzte Peter Janßen den Ball knapp am GSV-Gehäuse vorbei. Das war die beste Möglichkeit im gesamten Spiel.

Sonsbeck vergab noch zwei gute Freistoßchancen, jeweils von Voicu getreten (30./53.). Der Gastgeber wurde nur durch Standards gefährlich. Nach einer Ecke von Karadag schaltete Bulut im Gewühl am schnellsten und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie. Terlinden wird mindestens vier Wochen fehlen.

Es spielten: Weichelt; Schoofs, Tenbruck, Efthimiou, Vengels, Terfloth, Janßen (77. Leurs), Voicu (80. Evertz), Prause, Fuchs, Terlinden.

(aeg)