SV Orsoy, SV Millingen und Concordia Ossenberg mit Nachholspielen in Kreisliga A

Nachholspiele der Kreisliga A : 90 Minuten bis zur Winterpause

Fussball: In der Kreisliga A stehen heute Abend noch mehrere Nachholspiele an. Drei Rheinberger Vereine müssen ihre Schuhe noch einmal schnüren, auch der SV Büderich ist gefordert.

Es hat sich doch schon einiges angesammelt in der Fußball-Kreisliga A. Sieben Nachholspiele müssen noch ausgetragen werden, um die Tabelle vor dem neuen Jahr wieder auf Vordermann zu bringen. Zwei davon – die am Sonntag ausgefallene Begegnung zwischen Viktoria Alpen und der SpVgg Rheurdt-Schaephuysen sowie die Partie zwischen Scherpenberg II und dem Rumelner TV – werden erst im Februar stattfinden. Die übrigen Partien sollen am heutigen Abend über die Bühne gehen, der Anstoß auf allen Plätzen erfolgt um 19.30 Uhr.

Das Spitzentrio darf sich dabei genüsslich entspannen und beobachten, ob der SV Orsoy in der Lage ist, dem Ligavierten SV Scherpenberg II ein Beinchen zu stellen. Zumindest ein kleines, denn zu großen Sprüngen waren die Grün-Weißen in ihren jüngsten Auftritten dann doch nicht in der Lage. Das 0:6 beim Spitzenreiter in Sonsbeck, die zweite Niederlage in Folge, deckte die Probleme der Orsoyer mit schnelleren Gangarten der Gegner auf. Mit lediglich 21 Zählern ist der SVO auf den 13. Rang abgerutscht und musste sich inzwischen auch vom jetzt punktgleichen SV Millingen überholen lassen, der heute zum SV Büderich reist.

Während auf Seiten der Gäste die Gelb-Sperre von Jonas Lau keine allzu großen Lücken reißen dürfte, trifft es den SV Büderich hart, dass er neben seinen vielen verletzungsbedingten Ausfällen nun auch noch Ersatz für den nach der fünften Verwarnung ausfallenden Fabian Kanning finden muss. Rocco Steinert wird also wieder seine Schuhe schnüren müssen. Der 41-jährige ehemalige Spielertrainer der Weseler Zebras feierte am Sonntag seine neunminütige Premiere im Büdericher Team, das in Asberg nahe am Remis stand und dennoch 2:4 unterlag. „Wenn wir die Leistung aus der zweiten Halbzeit wiederholen können, stehen unsere Chancen nicht schlecht“, geht Büderichs Trainer Stefan Tebbe mit Optimismus an die heutige Aufgabe heran. Einen Augenschmaus erwartet er nicht. „Es geht darum, wer besser kratzen und beißen kann“, sagt der Trainer der Gastgeber.

Etwas filigraner ist da schon das Spiel von Concordia Ossenberg ausgerichtet, die beim MSV Moers zu Gast ist. Die Concordia plant, ihr Winterquartier auf dem fünften Tabellenplatz aufzuschlagen – der Platz in der Rangliste, den die punktgleichen und seit nunmehr zehn Spielen unbezwungenen Meerbecker ihr zu gerne streitig machen würden. Beide Mannschaften dürften unbeschwert aufspielen – wie schon im Hinspiel, das die Concordia nach spektakulärem Verlauf mit 4:3 zu ihren Gunsten entschied.

In den weiteren Begegnungen des Abends tritt der TV Asberg in Neukirchen an, in Schaephuysen wird der FC Rumeln-Kaldenhausen erwartet.

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