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SV Neukirchen gewinnt 29:22 gegen Mönchengladbach

Handball : SV Neukirchen schwebt auf Wolke sieben

Handball-Oberliga: Mit 29:22 gewinnt die Wetteborn-Sieben gegen den haushohen Favoriten Borussia Mönchengladbach.

Die Jubelstürme fanden nach Spielende kein Ende. Die Oberliga-Handballer des SV Neukirchen schweben derzeit auf Wolke sieben. Die Mannschaft um Trainer Christian Wetteborn gehört nach zwei Spieltage zu den absolut positiven Überraschungen. Sie besiegte in der rappelvollen Halle des Julius Stursberg-Gymnasiums den haushohen Favoriten Borussia Mönchengladbach auch in der Höhe verdient mit 29:22 (20:15).

Es war von Beginn ordentlich Würze in dieser Begegnung. Neukirchen präsentierte sich mutig und selbstbewusst. Allerdings bekam die defensive 6:0-Abwehr nicht den richtigen Zugriff. Es klemmte gleich an mehreren Stationen. Auch Torwart Michael Biskup bekam keinen Ball zu fassen. Der logische Wechsel folgte in der 14. Minute – Rico Burggraf kam.

Da sich auch Gladbach in der Defensivabteilung nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, entwickelte sich für die Zuschauer ein interessanter offener Schlagabtausch. Die Gastgeber zeigten aber einen hervorragenden Offensivauftritt. Die Mannschaft drückte das Gaspedal mächtig durch, erzielte etliche einfache Treffer über die Außen Oliver Kaplanek und André Behmer. Der Angriff selbst war von reichlich Geschwindigkeit geprägt. Die Mannschaft entwickelte mächtig Druck – Thomas Pannen und Philipp Peich waren die zentralen Personen im Rückraum.

Neukirchen schaffte es nach dem Seitenwechsel, deutlich mehr Stabilität in die Deckung bekommen. Rico Burggraf sah in der 35. Minute die Rote Karte wegen groben Foulspiels. Nun kam Michael Biskup wieder zwischen die Posten und machte seine Aufgabe mehr als ordentlich.

Die Hausherren konnten nach Ballgewinnen weiterhin ihr großes Trumpf-Ass ausspielen, den sicher und gezielt vorgetragenen Gegenstoß. Diese Tore taten der Mannschaft unglaublich gut und sorgten für Sicherheit. Die Blau-Gelben legten sich ein beruhigendes Torepolster zu und konnten diesen Vorsprung relativ sicher verwalten und über die Zeit schaukeln.

„Es war ein toller Auftritt meiner Mannschaft“, freute sich SVN-Trainer Christian Wetteborn unmittelbar nach dem Schlusspfiff. „Wir haben wie schon in der Vorwoche gegen den TV Aldekerk II als Kollektiv zusammengestanden und gemeinsam den Erfolg errungen. Meiner Meinung nach war das hohe Tempo und die Laufbereitschaft unser großes Plus.“

SVN-Tore: Pannen (8), Peich (8), Behmer (7/4), Kaplanek (5) und Kühn (1).