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Lokalsport: SV Millingen geht mit breiter Brust ins Derby gegen den SV Orsoy

Lokalsport : SV Millingen geht mit breiter Brust ins Derby gegen den SV Orsoy

Auf nichts ist mehr Verlass in der Fußball-Kreisliga A. Selbst die magische Grenze von 40 Punkten, von den Trainern der Vereine bislang stets als lohnendes, weil Sicherheit im Abstiegskampf versprechendes Ziel genannt, könnte am Saisonende nicht reichen. Fünf Spieltage vor dem Kehraus bieten die 40 Zähler, die der SV Orsoy und der SV Büderich bereits erspielt haben, längst keine Gewähr für ein neues Jahresticket - der Relegationsplatz, den Borussia Veen mit 32 Punkten belegt, ist so weit nicht entfernt, als dass beide Vereine in den Nachholspielen des heutigen Abends nicht mit der nötigen Sorgfalt und Ernsthaftigkeit an ihre Aufgaben herangehen sollten.

Auf nichts ist mehr Verlass in der Fußball-Kreisliga A. Selbst die magische Grenze von 40 Punkten, von den Trainern der Vereine bislang stets als lohnendes, weil Sicherheit im Abstiegskampf versprechendes Ziel genannt, könnte am Saisonende nicht reichen. Fünf Spieltage vor dem Kehraus bieten die 40 Zähler, die der SV Orsoy und der SV Büderich bereits erspielt haben, längst keine Gewähr für ein neues Jahresticket - der Relegationsplatz, den Borussia Veen mit 32 Punkten belegt, ist so weit nicht entfernt, als dass beide Vereine in den Nachholspielen des heutigen Abends nicht mit der nötigen Sorgfalt und Ernsthaftigkeit an ihre Aufgaben herangehen sollten.

Nach dem 1:7 beim VfL Rheinhausen schrillen jedenfalls die Alarmglocken in Orsoy in höchsten Tönen. Ausgerechnet jetzt steht das Derby beim SV Millingen an, der sich als zweitbestes Rückrunden-Team kontinuierlich aus der Abstiegszone nach oben gearbeitet hat und die Partie mit breiter Brust angehen darf. SVO-Trainer Harald Kluth mochte in Bergheim angesichts des 1:7-Desasters kaum noch hinschauen; mit Änderungen in der Aufstellung, soweit sie denn beim derzeit eingeschränkten Personal möglich sind, müssen seine Mannen heute rechnen. Auf Millinger Seite verordnete Coach Markus Hierling seiner Auswahl am gestrigen Abend einen Erholungstag.

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Die Mannschaft durfte sich das Training ersparen, allein der Physiotherapeut hatte alle Hände voll zu tun. Das 3:1 in Büderich ging nicht ohne Blessuren ab. Hierling befürchtet, dass mit Henning Rohrbach und Tom Vennhoff gleich zwei Torschützen heute passen müssen.

Der SV Büderich steht vor Weg weisenden Begegnungen. Am Sonntag reist der Konkurrent aus Veen an, heute stellt sich Preußen Vluyn vor, das lediglich zwei Zähler mehr aufzuweisen hat als die Borussia. Beiden Teams steckt die Angst vor der Relegation im Nacken - das wird die Aufgabe des SVB nicht leichter machen. "Wir müssen aus dem Tal wieder raus", spricht Büderichs Trainer Stefan Tebbe die zuletzt nicht gelungenen Auftritte der Mannschaft an. Sascha Ströter kehrt in die Startelf zurück, die Einsätze der angeschlagenen Jan Satzinger und Fabian Kanning sind fraglich.

Im dritten Nachholspiel des Abends messen sich Viktoria Alpen und der VfL Rheinhausen. "Kein guter Termin", glaubt Trainer Jörg Schütz. Seine Auswahl hat mit dem 3:8 in Ossenberg und dem 1:4 gegen die DJK Lintfort mächtig Federn lassen müssen und ist, weil immer wieder mit Verletzungspech kämpfend, weit von der Form der Hinrunde entfernt. Der VfL hat sich dagegen von seiner Krise aus den ersten Spielen des Jahres befreit. In Alpen wird um 19 Uhr angepfiffen, die beiden anderen Partien beginnen jeweils eine halbe Stunde später.

(DK)