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SV Hönnepel-Niedermörmter erwartet SV Sonsbeck zum Nachholspiel

Fussball : Das Aufeinandertreffen alter Bekannter

Fußball-Landesliga: Heute um 15 Uhr tragen der SV Hönnepel-Niedermörmter und der SV Sonsbeck ihr Nachholspiel aus. Hüben wie drüben gibt es viele Berührungspunkte, so dass sich beide Teams sehr gut kennen. 

Am heutigen Karnevalssamstag um 15 Uhr kommt es auf der Sportanlage des SV Hönnepel-Niedermörmter zu einem brisanten Landesliga-Duell. Denn dann gastiert der SV Sonsbeck zum Nachholspiel an der Düffelsmühle. Die Rot-Weißen können mit einem Sieg wieder auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken.

Es kommt zum Wiedersehen der Sonsbecker mit ihrem Hinrundentrainer Thomas von Kuczkowski und seinem Co-Trainer Andreas Bergmann. Desweiteren haben nun auch der ehemalige Sportliche Leiter des SVS, Guido Lohmann, sowie sein Partner Kato Sürün, der in der Saison 2016/2017 Co-Trainer in Sonsbeck war, beim SV Hö.-Nie. die Verantwortung für die 1. Mannschaft übernommen.

Auf der Spielerseite befinden sich mit Sascha Tenbruck, Jonas Vengels, Dominik Weigl, Marcel Schütze und Marvin Hitzek gleich fünf ehemalige SVS-Akteure, die nun das Hö.-Nie. Trikot tragen. Erwähnenswert ist auch, dass „Kucze’s“ Nachfolger Werner Buttgereit nur wenige Meter vom „bebenden Acker“ entfernt wohnt und mit seinem Sohn Leon-Jonathan Buttgereit, der für die Schwarz-Gelben aufläuft, zum Platz zu Fuß laufen kann. Im Sonsbecker Kader stehen mit Tim Weichelt, Stephan Schneider, Kai Robin Schneider, Adis Dedic und Andre Trienenjost ebenfalls fünf Spieler, die eine Hö.-Nie.-Vergangenheit haben.

Somit dürfen sich die Zuschauer auf ein interessantes und spannendes Duell freuen. Beide Mannschaften sind nicht gut in die Rückrunde gestartet und haben in den ersten zwei Spielen jeweils nur einen Zähler geholt. Vom Papier her ist der Tabellendritte aus Sonsbeck (40 Punkte) der klare Favorit, denn der SV Hö.-Nie. befindet sich mit 19 Zählern als Vorletzter mitten im Abstiegskampf und ist sogar seit zwölf Partien sieglos. Der letzte Dreier datiert vom 16. September 2018 (1:0 in Überruhr).

Dennoch sieht Buttgereit ein schweres Spiel auf seine Mannen zu kommen. „Es ist ein Derby und somit kein normales Landesliga-Spiel. Ich sehe die Partie relativ offen und glaube, dass uns Hö.-Nie. alles abverlangen wird. Wir müssen die richtige Einstellung auf den Platz bringen und unsere Fehler minimieren. Für beide Mannschaften wird es ein richtungsweisendes Spiel sein. Wir brauchen die Punkte, um oben dran zu bleiben und Hö.-Nie. für den Klassenerhalt. Interessant ist auch, dass Thomas unsere Mannschaft in- und auswendig kennt und ich wiederum Hö.-Nie. ganz gut kenne“, meint Sonsbecks Chefcoach, der wieder mit den zuletzt gesperrten Luca Terfloth und Kai Robin Schneider planen kann.

Jedoch fehlte unter der Woche beim Training fast die gesamte Viererkette. Somit stehen hinter den Einsätzen von Jan-Paul Hahn (Fußprellung), Georgios Efthimiou (Knieprellung) und Johannes Keisers (Grippe) große Fragezeichen. Sein Gegenüber erinnert sich gerne an den SVS zurück. „Ich habe mich pudelwohl in Sonsbeck gefühlt. Ich habe überragend mit den Jungs zusammen gearbeitet, das Optimale mit dem zweiten Platz herausgeholt und eine intakte Mannschaft mit tollem Charakter übergeben. Ich bin in keinster Weise im Ärger gegangen und bin mit mir total im Reinen. Die Konstellation ist natürlich gewöhnungsbedürftig. Sonsbeck hat die doppelte Anzahl der Punkte, so dass sich von alleine erklärt, wer hier der Favorit ist. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass wir ein gutes Spiel abliefern können. Aber es muss einfach alles passen um erfolgreich zu ein“, erklärt von Kuczkowski.

Er hat einige Akteure, hinter deren Einsatz zumindest ein Fragezeichen steht. Luca Plum, Edin Husic, Kevin Katendi, Ribene Nguanguata, Peter Mayr, Elidon Bilali und Leon Buttgereit sind demnach nicht hundertprozentig fit. Damian Raczka wird bei den Gastgebern auf jeden Fall fehlen.

Lohmann, der sich auch auf das Wiedersehen freut und an die 500 Zuschauer erwartet, sagt zu dem Duell mit seinem Ex-Club: „Wir haben keinen guten Start gehabt und zwölf Spiele in Folge nicht gewonnen. Somit müssen wir ganz nüchtern betrachten, dass wir wohl gegen andere Teams als gegen den Tabellendritten unsere Punkte holen müssen.“