SV Budberg: Trainer Raab denkt über Doppelspitze nach

Frauenfußball : Raab denkt über Doppelspitze nach

Die Regionalliga-Mannschaft des SV Budberg muss torgefährlicher werden. Gegner am Sonntag ist die SpVg Berghofen.

Über einen Mangel an Bewerbungen seitens seiner Spielerinnen darf sich Jürgen Raab, der Trainer des SV Budberg, wahrlich nicht beschweren. Gleich 21 Aktive tummelten sich in den vergangenen Übungseinheiten auf dem Platz. Alles sind voll fokussiert auf das sonntäglichen Spiel bei der SpVg Berghofen.

Der Trainer wird seine Blicke während des Abschlusstrainings durch die Reihen seines Personals schweifen gelassen haben. Für das Spiel beim Zweiten sind Änderungen vorgesehen, die vornehmlich die Angriffsreihe betreffen. Da herrschte in den bisherigen Partien zumeist Flaute – sechs erzielte Treffer in acht Spielen sind zu wenig und erklären, warum Raabs Team Vorletzter ist.

„Gut möglich also“, sagt der Trainer, „dass wir in Berghofen mit zwei Spitzen beginnen werden.“ Doppelspitzen sind ja angesagt, aber auch in Budberg fragt man sich, wer‘s denn machen soll. Katharina Presch wäre eine Kandidatin, daneben sollte Sina Zorychta gesetzt sein, sofern sie denn wieder fit ist. Raab schickte sie beim 0:2 gegen den 1. FC Köln II in der zweiten Halbzeit noch Grippe geplagt ins Spiel. „Vielleicht war das zu früh“, ärgerte er sich anschließend. Lara Köchl musste in der Pause runter. Nicht wegen ihrer Leistung.

„Sie war gelb belastet“, erklärt Raab. Was dagegen unverändert bleiben soll, war der Auftritt gegen Köln nach dem Seitenwechsel. „Da waren wir früh dran und nah an den Gegenspielerinnen, das sah richtig gut aus “, wünscht sich der Trainer auch am Sonntag regen Betrieb in der gegnerischen Hälfte. Berghofens Abwehr erwies sich beim 3:2-Sieg in Moers nicht unbedingt als sattelfest – da könnte die Budberger Chance liegen.

(DK)
Mehr von RP ONLINE