SV Budberg: Tolle Jugendarbeit zahlt sich aus 

SV Budberg : Tolle Jugendarbeit zahlt sich aus

Auf der Weihnachtsfeier der Nachwuchsfußballer des SV Budberg in der Stadthalle traf Helene Fischer auf Bob Marley. Und die Trainer übten schwimmen. Natürlich wurden auch wieder besonders erfolgreiche Sportler ausgezeichnet.

Ehrungen und ein lustiges Rahmenprogramm – das macht die große Weihnachtsfeier der Nachwuchsfußballer des SV Budberg aus. Und weil es so viele Mannschaften gibt, trafen sich Spieler, Eltern, Betreuer, Trainer und Vorstand wieder in der Rheinberger Stadthalle. Auch die Leichtathleten waren eingeladen. Es gab Kekse, Kakao und unterhaltsame Auftritte von denen, um die es an diesem Abend in erster Linie ging.

„Es ist schön, wenn die Budberger DNA durch die eigenen Leute weitergeben wird“, sagte Obmann Thomas Kehrmann zum Engagement der zahlreichen Jugendbetreuer in den vergangenen Jahren. Das gefällt natürlich auch Wilhelm Barnowski, Beisitzer im Jugend-Vorstand und Mitinitiator der Feier. Er führte wieder als Moderator durch den Abend und überreichte die sportlichen Auszeichnungen.

So begannen die A-Junioren mit ihrer Darbietung als „Budberger Ultras“. Statt fanatischer Fangesänge war eine besondere Darbietung zu dem Nicole-Song „Ein bisschen Frieden“ zu hören. Die D-Junioren präsentierten den „Doppelpass“ in der SV Budberg-Edition. Als Beatles, Bob Marley und Helene Fischer traten die Spieler aus der B-Jugend auf. Und die Balltreter aus der F-Jugend stimmten das Vereinslied an. Aber auch der Auftritt der Betreuer durfte nicht fehlen. Die Übungsleiter lieferten eine „Schwimmkür“ ab – und hatten damit mal wieder die Lacher auf ihrer Seite.

Im Anschluss folgte der sportliche Rückblick. Die C- und D-Junioren sowie die U13-Mädchen erhielten Urkunden für ihre Meistertitel. Als bester Leichtathlet wurde Leonard Sievert ausgezeichnet. „Er ist immer gut gelaunt, hat schon viele Turniere gewonnen und fehlt bei keinem Training“, so Barnowski über den Neunjährigen.

Torschützenkönig des SVB ist Moritz Paul. Der Stürmer aus der A-Jugend versenkte in der abgelaufenen Spielzeit 53 Bälle im gegnerischen Netz. Er sei eine „echte Tormaschine“. Neben der Mannschaft des Jahres wurden bei den Fußballern außerdem die Spieler des Jahres geehrt. Im jüngeren Jahrgang wurde die Trophäe Jonas Huebschke (D1) überreicht. Felix Weyhofen (A1) sicherte sich den Titel im „alten Jahrgang“.

Eine hervorragende Ausbildung gelingt aber nicht ohne fleißige Helfer und Sponsoren. So stellte Andreas Paul die Arbeit des Fördervereins vor, der einen neuen Vereinsbus organisierte und das Trainingsmaterial heranschafft. Zum Abschluss wurden Geschenke verteilt. Alle Spieler erhielten neue Stutzen. In der vollen Stadthalle gab’s viele strahlende Gesichter.

Die Konkurrenz im Rheinberger Stadtgebiet ist nicht gerade groß. Kehrmann weiß, dass der SVB an den „Kapazitätsgrenzen“ arbeitet. „Für die Stadtmeisterschaft wäre es natürlich schöner, wenn es mehr Spiele geben würde“, sagte der A-Jugendliche Jonah Umberg und zielte damit auf die abnehmende Zahl der Jugendteams in Rheinberg ab. Kehrmann will derweil weiter mit seinen Rahmenbedingungen arbeiten. „Denn das Sportliche ist das eine, aber die Zusammengehörigkeit das andere“, meinte der Jugendobmann und lud zum Silvestertraining beim SVB ein.