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SV Budberg startet mit Topspiel in Rückrunde der Frauen-Regionalliga

Frauenfußball : Selbstbewusste Budbergerinnen empfangen Bocholt

Am heutigen Samstag kommt der Tabellenzweite nach Rheinberg. Die Frauen-Reserve muss in der Landesliga nach Emmerich.

(sfk) Verstecken braucht sich der aufgestiegene SV Budberg nach der starken ersten Hälfte in der Regionalliga West der Frauen inzwischen nicht mehr. Mit dieser Einstellung melden sich die Fußballerinnen von Jürgen Raab denn nun auch im Meisterschaftsbetrieb zurück.

Und der startet mit einem echten Spitzenspiel. Budberg empfängt als Tabellendritter am heutigen Samstag Borussia Bocholt, den ersten Verfolger des Tabellenführers Arminia Bielefeld. „Es ist schon witzig, dass wir tabellarisch wieder ein Spitzenspiel haben“, sagt Raab mit einem Schmunzeln und erinnert sich an das letzte Topspiel zurück: „Da haben wir gegen Bielefeld sieben Stück kassiert. Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen“, witzelt der Coach.

Überhaupt nicht lachen kann er jedoch über den Ausfall einiger Leistungsträgerinnen. Neben der langzeitverletzten Claudia vom Eyser droht auch bei Frauke Fleischer eine längere Zwangspause. Bei der Mittelfeld-Akteurin wird ein Meniskusschaden vermutet. Marie Schneider und Marie Blittersdorf steigen erst nächste Woche wieder ins Training wieder ein. Und der Einsatz von Torhüterin Kim Stawowy ist nach ihrem Zusammenprall im Pokalspiel unter der Woche noch fraglich.

Trotz der personellen Lage hält Raab Bocholt nicht für unschlagbar. „Wir rechnen uns schon etwas aus“, sagte Raab, dessen Elf seit sechs Pflichtspielen unbezwungen ist. Dafür seien vor allem körperliche und läuferische Präsenz gefragt. „Wir dürfen Bocholt gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Ansonsten sind wir chancenlos.“

Währenddessen geht es für die zweite Frauenmannschaft des SV Budberg in der Landesliga-Gruppe 1 enorm eng zu. Vom fünften bis zum 13. Platz stehen die Teams dicht beieinander. Mittendrin finden sich die Fußballerinnen des SVB II auf dem zehnten Platz wieder. Und am morgigen Sonntag geht‘s nach einer durchwachsenen Vorbereitung zum Start ins neue Pflichtspiel-Jahr zu Eintracht Emmerich. Durch einen Auswärtssieg könnte man sich bis auf den siebten Rang vorschieben und mit dem Gegner nach Punkten gleichziehen. „Wir werden kämpfen, um etwas Zählbares mitzunehmen“, sagt Spielerin Katharina Engeln.

Erstmals an der Seitenlinie wird morgen der neue SVB-Trainer stehen. Nach einem halben Jahr ohne Führung hat der Landesligist Michael Hoffmann aus Voerde, der zuvor beim SV Spellen im Amt war, verpflichtet.