Frauenfußball : SV Budberg: Mehr Torgefahr durch Babatunde und Köchl

Frauenfußball : SV Budberg: Mehr Torgefahr durch Babatunde und Köchl

Die Regionalliga-Mannschaft startet am Sonntag in Herford in die neue Spielzeit. Weronika Rekus zog sich einen Bänderriss zu.

Die Regionalliga schickt die Fußballerinnen des SV Budberg am Sonntag auf Reise. Gleich am ersten Spieltag der Saison muss die Auswahl beim SV Herford antreten. Das werden also, hin und zurück, fast vier Stunden auf der Autobahn werden. Um kein Risiko einzugehen und sich gut auf den Anstoß um 15 Uhr vorbereiten zu können, steigt die Mannschaft schon gegen 10.30 Uhr in den Bus.

So viel Zeit verschwendet niemand, um hinterher mit leeren Händen heimzukehren. „Wir fahren nicht nach Herford, um dort fröhlich die Punkte abzugeben“, sagt Budbergs Co-Trainer Klaus Donner, der weite Teile der Vorbereitung für den erst am Samstag aus dem Urlaub zurückkehrenden Trainer Jürgen Raab geleitet hat.

In der Aufstellung, die es richten soll, werden einige neue Namen auftauchen. Sadiat Babatunde, in Rheinberg wohnend, zuletzt aber für den 1. FFC Recklinghausen spielend, dürfte sich mit starken Auftritten und erfolgreichen Torabschlüssen ebenso wie Lara Köchl einen Platz in der Startelf gesichert haben. „Mit ihnen sind wir flexibler und torgefährlicher geworden“, nennt Donner eine Erkenntnis der sechswöchigen Vorbereitung, die aber auch mit einer schlechten Nachricht endete. Weronika Rekus zog sich am vergangenen Sonntag während der Partie in Velbert einen Bänderriss zu.

Herford hat mehrere Stammspielerinnen an Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld verloren; darunter seine beste Torschützin Kristina Lasic. „Dafür sind einige junge Talente nachgerückt, die sicherlich hochmotiviert in ihr erstes Spiel gehen werden“, sieht Donner die Aufgabe dadurch allerdings nicht leichter an.

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