Budberg II schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf : Büderich rutscht ans Tabellenende

Der SV Budberg II gab in der Fußball-Kreisliga A durch einen 3:0-Erfolg die Rote Laterne weiter. Somit darf das Team von Ulf Deutz weiter auf den Nichtabstieg hoffen.

Das Lebenszeichen im Abstiegskampf der Kreisliga A ist da. Und mit ihm das Ende der Pleitenserie des SV Budberg II. Das Team von Ulf Deutz bezwang im Kellerduell den Büdericher SV mit 3:0 (1:0). „Wir sind nach diesem Spieltag noch nicht abgestiegen“, klang bei dem Trainer nach dem Abpfiff noch ein Funken Hoffnung durch. Der Abstand auf den FC Neukirchen-Vluyn, der womöglich den Relegationsplatz bekleiden wird, wurde am 31. Spieltag auf sechs Zähler verkürzt.

Während die eine Seite noch nicht aufsteckt, hat die Talfahrt der Gäste ihren Höhepunkt erreicht. Der nunmehr punktgleiche SVB wurde am Tabellenende abgelöst. Stefan Tebbe war nach dem Spiel bedient. „Es ist enttäuschend, weil wir den Abstiegskampf nicht angenommen haben. Das war viel zu wenig“, sagte der Übungsleiter.

Von einem Aufbäumen seiner Elf sah er in einem fair geführten Duell nichts. „Die Jungs müssten wollen. Den Eindruck hatte ich heute nicht. In dieser Verfassung haben wir in der Kreisliga A nichts verloren“, fand Tebbe deutliche Worte. Jonas Kossmann brachte die Hausherren nach einer Viertelstunde auf die Siegerstraße. Die Vorbereitung war ein Geschenk der Büdericher Verteidigung. Nach einem Abspielfehler hatte Kossmann freie Bahn und lief alleine auf den Kasten von Keeper Philip Hebbering zu. Der Stürmer verwandelte formvollendet ins lange Eck. Kossmann war’s auch, der im zweiten Durchlauf die Hereingabe von der rechten Außenbahn zum 2:0 verwandelte (76.).

Um den gebrauchten Tag des neuen Schlusslichts perfekt zu machen, schickte der Unparteiische Jan Busch, der wegen Meckerns gelb vorbelastet war, nach einem überharten Einsteigen mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen (77.). Busch verpasste daher vor Ort Gegentreffer Nummer drei. Die Vorarbeit für Tim Pischeks erstes Saisontor übernahm Justin Auweiler, der sich über rechts durchgesetzt hatte (87.). „Jeder Sieg bringt Freude. Die Truppe hat es sich nach so vielen, teilweise unglücklichen Niederlagen einfach mal wieder verdient“, nahm Deutz den „Dreier“, wenn er am Ende auch nur für die Moral gut gewesen sein sollte, gerne mit.

Budberg II: Anders; Engeln, Hoffmann, van Dyck (81. Herchert), J. Grundmann (67. Stermann), Pischek, Tomberg, A. Grundmann, Temath, Kossmann, L. Auweiler (78. J. Auweiler).

Büderich: Hebbering; Busch, van Husen, Satzinger, Matschassek (21. Ploch), Frings (83 Pielniok), Steinert, Hardering (74. Tebbe), Steffen, Peglow, Dachwitz.

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