Startschuss zum "Jahrhundertprojekt"

Veen Nun gibt's kein zurück mehr: Seit gestern morgen laufen die Aushubarbeiten auf dem "Acker" am Veener Halfmannsweg. Die Borussen haben mit dem Bau des Kunstrasenplatzes begonnen. Einen Tag zuvor hatte die Gemeinde die erste Rate (125000 Euro) auf das Konto des Vereins überwiesen. Ende Oktober soll das 450000 teure "Jahrhundertprojekt", wie es der Vorsitzende "Charly" Schweden gestern nannte, fertig sein. "Der Verein hat bisher das Vertrauen der Politik erfüllt", sagte Bürgermeister Thomas Ahls beim Baustellen-Besuch. Natürlich war auch Heinz-Gerd Conrad da. Bei ihm laufen die Fäden zusammen, er leitet das ehrgeizige Projekt der "Krähen".

Veen Nun gibt's kein zurück mehr: Seit gestern morgen laufen die Aushubarbeiten auf dem "Acker" am Veener Halfmannsweg. Die Borussen haben mit dem Bau des Kunstrasenplatzes begonnen. Einen Tag zuvor hatte die Gemeinde die erste Rate (125 000 Euro) auf das Konto des Vereins überwiesen. Ende Oktober soll das 450 000 teure "Jahrhundertprojekt", wie es der Vorsitzende "Charly" Schweden gestern nannte, fertig sein. "Der Verein hat bisher das Vertrauen der Politik erfüllt", sagte Bürgermeister Thomas Ahls beim Baustellen-Besuch. Natürlich war auch Heinz-Gerd Conrad da. Bei ihm laufen die Fäden zusammen, er leitet das ehrgeizige Projekt der "Krähen".

Schweden teilte nicht ohne Stolz mit, dass beim Club bereits 41 000 Euro an Spenden eingegangen seien. Dabei hatten die Veener, die sich mit 200 000 Euro an dem Neubau beteiligen, bei ihrer Modellrechnung "nur" mit 40 000 Euro geplant. Der Überschuss werde zur Verringerung des Darlehens (80 000 Euro) genutzt. Mit Zahlen beschäftigt sich seit Monaten auch schon Projektleiter Conrad. So teilte er unter anderem mit, dass bis Sonntag 8300 Quadratmeter Mutterboden ausgehoben werden. Mit der Erde werde hinter dem Tor zur Landstraße ein Wall entstehen; an der Westseite des neuen Platzes zudem eine kleine Stehtribüne gebaut. Der Arbeitsplan für die vielen ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrer Muskelkraft 80 000 Euro einsparen, ist fertig. "Da wird der ein oder andere in den nächsten Monaten wohl grußlos an mir vorbeigehen", meinte Conrad mit einem Augenzwinkern. Am letzten August-Wochenende haben alle Helfer natürlich frei – dann ist Schützenfest. Schweden betonte: "Das ganze Dorf steht hinter dem Projekt. Es ist die Zukunftssicherung für den Verein."

119x67 Meter wird die Kunstrasenfläche groß sein, hinter dem eigentlichen Platz (100x64 Meter) zudem ein Trainingsfeld gebaut. Die 19 Fußballteams sehnen die Fertigstellung herbei. Dann gehören die nervigen Spielausfälle in der kalten Jahreszeit der Vergangenheit an.

(RP)