SSV Rheinberg macht Tempo

Rheinbergs Bürgermeister Hans-Theo-Mennicken und die Fraktionsvorsitzenden werden demnächst Post vom Stadtsportverband (SSV) erhalten. Es handelt sich dabei um einen Antrag der SSV-Spitze. Die möchte, dass auch die Anlagen und Hallen vom Geld aus dem Konjunkturpaket II profitieren.

"Der Sport muss berücksichtigt werden. Wir haben bereits einen gewaltigen Investitionsstau, der über diesen Weg zumindestens ein wenig abgebaut werden könnte", sagte der Verbandsvorsitzende Ulrich Glanz. Rheinberg bekommt 2,7 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Der SSV will zudem so schnell wie möglich wissen, für welchen unabhängigen Gutachter – der die Sportstätten-Bedarfssplanung der Stadt für die kommenden 15 Jahre untersuchen soll (die RP berichtete mehrmals) – sich die Verwaltungsspitze entscheidet. Spätestens bis zur nächsten Ratssitzung im Juni werde der Name des Instituts feststehen, wie Frank Meyer, Leiter des Fachbereichs Jugend, Soziales, Schulen und Sport, auf RP-Nachfrage mitteilte. Der SSV-Vorstand werde in die Entscheidung mit einbezogen. Neben dem Institut für Sportökonomie und -management der Deutschen Sporthochschule Köln hat die Stadt zudem Kontakt zum Stuttgarter Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung aufgenommen. "Aber wir strecken weiter die Fühler aus", sagte Meyer. </p>

(RP)