Bundesmeisterschaft im Sportschießen Jugend von St. Helena Xanten räumt ab

Xanten · Der Nachwuchs von St. Helena Xanten war bei den diesjährigen Bundesmeisterschaften so erfolgreich wie noch nie. Die elf Sportschützen gewannen zehn Titel und weitere Medaillen. Der Verein investiert viel Zeit und Herzblut in die Jugendarbeit.

Der Xantener Nachwuchs räumte bei den Bundesmeisterschaften ab (stehend v.l.): Felix Meckl, Timon Seelen, Niklas Meckl, Annika Engelhardt, Annika Kropmann, Anna Lena Kropmann; kniend (v.l.): Franziska Driessen, Julian Erbsland und Jared Haas.

Der Xantener Nachwuchs räumte bei den Bundesmeisterschaften ab (stehend v.l.): Felix Meckl, Timon Seelen, Niklas Meckl, Annika Engelhardt, Annika Kropmann, Anna Lena Kropmann; kniend (v.l.): Franziska Driessen, Julian Erbsland und Jared Haas.

Foto: Irene Meckl

Mit so einer großen Titel-Ausbeute ist der Nachwuchs von St. Helena Xanten bislang noch nicht von einer Bundesmeisterschaft im Sportschießen an den Fürstenberg zurückgekehrt. Allein zehnmal stand der Nachwuchs des Vereins in der Einzel- und Mannschaftswertung ganz oben auf dem Treppchen. Hinzu kamen noch Silber- und Bronzemedaillen. „Das tolle Abschneiden passt zum besonders erfolgreichen Jahr 2022“, sagte Irene Meckl, die stellvertretende Jugendleiterin der Xantener Sportschützen, die keine Nachwuchssorgen haben. „Wir haben etliche Neuanmeldungen. Die Probleme, über die viele andere Vereine seit Beginn der Corona-Krise klagen, haben wir nicht“, meinte sie weiter.

Elf Xantener Schützen nahmen an den Bundesmeisterschaften in Erftstadt-Gymnich, die mit nationalen Titelkämpfen anderer Verbände zu vergleichen sind, teil. Das Niveau in den verschiedenen Disziplinen war teilweise sehr hoch.

Zunächst ging’s für die Xantener Jugendlichen mit dem Luftgewehr (LG), freistehend, um Medaillen. Bei den Mädchen sicherte sich Franziska Driessen (298 Ringe) Gold. Anna Lena Kropmann landete auf Rang vier (293), ihre Schwester Annika wurde Neunte (287). Als Mannschaft ließ das Trio mit 878 Ringen die gesamte Konkurrenz hinter sich. Felix Meckl (272) und Timon Seelen (271) erreichten Rang neun sowie zehn. Auch in der Disziplin Kleinkaliber, 3-Stellung, überzeugten die Xantener. Der Titel ging an Anna Lena Kropmann (288), Franziska Driessen kam auf Platz zwei (286).

In der Altersklasse Schüler verfehlte Julian Erbsland als Vierter das Treppchen mit dem Luftgewehr nur knapp (259). Direkt hinter ihm reihten sich Jared Haas (257) und Wotan Schuries (254) ein. Emma Esser (256) erreichte einen Platz die Top 20. Amadea Kropmann (276) durfte sich über Bronze freuen. Der Titel ging an Annika Engelhardt (288), die bei ihrer ersten Meisterschaft direkt erfolgreich war. Gemeinsam mit Jared Haas und Wotan Schuries erreichte sie in der Teamwertung Rang zwei (799). Auch Platz drei ging mit 791 Ringe mit Amadea Kropmann, Julian Erbsland und Emma Esser an die Helenen.

Die Jugend musste in der Disziplin Kleinkaliber OM (Olympisch Match) 60 Schuss liegend abgeben. Anna Lena Kropmann (590) gewann auch hier und verwies Franziska Driessen erneut auf den Silberrang (587). Niklas Meckl (546) startete in der nächsthöheren Altersklasse und belegte dort als bester Junge im Teilnehmerfeld Platz fünf. Außerdem sicherten sich die drei mit 1723 Ringen den Mannschaftstitel.

Als letzte Disziplin wurden in der LG, 3-Stellung, geschossen. Dort zeigten die Domstädter noch einmal ihr ganzes Können. Anna Lena Kropmann sicherte sich mit 298 Ringen ihren dritten Meistertitel. Annika Kropmann (290) folgte auf Platz zwei. Gemeinsam mit Timon Seelen (279 Ringe) gewannen die zwei Teamgold. Im Einzel ging der Titel ebenfalls an Timon Seelen vor Felix Meckl (275). Und die Schüler von St. Helena rundeten das starke Gesamtergebnis ab. Julian Erbsland (280) schnappte sich als Jüngster in dieser Disziplin die Bronzemedaille. Mit 296 Ringen, persönlicher Bestleistung, errang Niklas Meckl seinen ersten Bundesmeistertitel.

Das tolle Abschneiden in Erftstadt-Gymnich bestätigte den Xantener Verein in seiner Jugendarbeit mit einem fünfköpfigen Betreuerteam. „Uns ist nicht nur das Training am Schießstand wichtig. Wir bieten übers Jahr verteilt verschiedene Ausflüge für unseren Nachwuchs an – das kommt sehr gut an“, weiß Irene Meckl.

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