Spitzenspiel: Alpen möchte Xanten nicht davonziehen lassen

Fußball-Kreisliga A : Alpen möchte Xanten in Spitzenspiel nicht davonziehen lassen

Die Viktoria will daheim gegen den TuS den „Dreier“ holen. Auf der Anlage in Borth treffen sich zwei Trainer, die sich sehr schätzen.

Die Fürstenberg-Fußballer müssen womöglich im Topduell des zwölften Spieltags in Alpen auf zwei wichtige Offensivleute verzichten. Die Partie beginnt um 15.30 Uhr.

Der TuS Xanten hat sein Zwischenziel erreicht. Mit zehn Siegen in Serie geht‘s als Spitzenreiter zum Topspiel gegen Viktoria Alpen. „Die Gastgeber haben eine gefestigte Truppe, die bis zum Ende um die Meisterschaft mitspielen wird. Aber wir sind alle heiß“, sagt Trainer Thomas Dörrer. Vorsicht geboten sei vor allem vor der Achse mit Top-Torjäger Nils Speicher, Mitteldfeld-Allrounder Jan Luca Rassier und Abwehrhüne Tobias Esper. Doch die Xantener Super-Offensive droht auszufallen. Sebastian Kaczmarek und Bastian Röös plagen Knöchelprobleme, Mathias Morawin hat weiter einen steifen Nacken.

Viktoria-Coach Jörg Schütz möchte nach der Punkteteilung in Moers am liebsten wieder dreifach punkten. Eine Niederlage könnte den Tabellendritten, der Rang zwei an Hohenbudberg abgeben musste, noch weiter zurückwerfen. „Für uns ist es wichtig, dranzubleiben“, fordert Schütz. Sein Team konnte nur eins der vergangenen drei Spiele für sich entscheiden.

Es war durchaus überraschend, als Concordia Ossenberg in Millingen eine 2:0-Führung leichtfertig verspielte. Mit dem MSV Moers empfängt die Elf von Mirco Dietrich nun ein ganz anderes Kaliber. Der Trainer glaubt, dass seine Mannschaft im Duell Sechster gegen Fünfter selber die Initiative ergreifen kann. „Allerdings müssen wir in der Defensive die eigenen Fehler minimieren.“ Die Erkältungswelle innerhalb des Teams ist überstanden, sodass der Coach mit Jonas Baumbach nur einen Spieler ersetzen muss.

Die bisherigen Kellerkinder hatten gegen den SSV Lüttingen nicht den Hauch einer Chance. Das soll sich so schnell nicht ändern. Stefan Kuban hat im Hinterkopf, dass der TuS Borth seit sechs Wochen auf ein Erfolgserlebnis wartet. „Der Gegner ist hochmotiviert, seine Serie zu beenden“, meint der Coach vor dem Wiedersehen mit seinem alten Trainer-Kumpel Frank Misch. Die Fischerdörfler können auf der Asche in Borth personell aus dem Vollen schöpfen und wollen den Anschluss an die Tabellenspitze nicht aus den Augen verlieren.

Beim TuS werden vor dem Duell unschöne Erinnerungen wach. Gegen Lüttingen hatte Borth vor dreieinhalb Jahren den Aufstieg in die Kreisliga A in der Relegation verspielt. Misch konzentriert sich aber nur auf die Gegenwart. Kuban und er schätzen sich sehr. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit in Ossenberg. Misch sieht bei den Fischerdörflern einen guten Mix aus Qualität, Erfahrung und Teamgeist. „Mit Jannik Schweers haben sie einen Torjäger, der aus einer halben Chance zwei Tore machen kann“, warnt der Coach vor den wenigen Schwachstellen im Lüttinger Spiel. Die Personalsituation, unter anderem im Tor, wird besser.

Enorm wichtige Spiele gegen die direkte Konkurrenz hat der SV Millingen vor der Brust. Vor dem Aufeinandertreffen mit dem SV Scherpenberg II sieht Nisfad Grgic die Entwicklung in seiner Mannschaft durchgehend positiv. „Unsere Trainingsarbeit stimmt. Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Nach der Aufholjagd gegen Ossenberg (2:2 nach 0:2) möchte sich der SVM mit dem zweiten Saisonsieg belohnen. Ein Spaziergang wird‘s aber nicht, weiß auch Grgic. Denn mit Max Pullich, Yannik Martin und Yannik Manko werden drei wichtige Stützen ausfallen.

Der SV Orsoy gab den ersten Saison-Sieg am vergangenen Sonntag noch leichtfertig aus der Hand. Trotz einer 3:1-Führung reichte es für den SVO nur zu einem Remis gegen die Scherpenberger. Gegen den VfL Repelen II soll dieses Szenario vermieden werden. Team-Manager Mark Kolanczyk schiebt die Favoritenrolle allerdings von sich. „Repelen ist seit Jahren eingespielt“, sagt er. Björn Wenzel, Felix Hochstein und René Kaiser sind gesperrt. Sebastian Burckhardt (Urlaub) und Erkan Ayna (verletzt) müssen ebenfalls passen.