Lokalsport Sonsbeck vor dem nächsten Spitzenspiel

Sonsbeck · Fußball-Landesliga: Schon heute Nachmittag trifft der Tabellendritte auf den Fünften Rhede.

 Kristof Prause hat die fünfte gelbe Karte gesehen und darf heute nicht mitspielen.

Kristof Prause hat die fünfte gelbe Karte gesehen und darf heute nicht mitspielen.

Foto: OO (Archiv)

Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Spitzenspiel. Die intensive Heimpartie gegen den Tabellenzweiten RW Oberhausen II haben die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck erfolgreich hinter sich gebracht. Heute um 16 Uhr treffen die Rot-Weißen, die in Folge des Heimsiegs mit dem Sprung auf den dritten Rang belohnt wurden, auf den Fünften VfL Rhede. Trainer Sandro Scuderi berichtete gestern von einer Vorfreude, die ihn und seine Elf in dieser Woche begleitet habe.

Spätestens mit dem 2:1 über die U23 von RWO hat der SVS gezeigt, dass die Konkurrenz das Scuderi-Team als ernstzunehmenden Aufstiegsaspiranten ansehen muss. Hinter dem etwas enteilten SV Straelen (49 Punkte) sind es noch vier Mannschaften, die vorne mitmischen. Der Abstand des Sechsten SpVgg Sterkrade-Nord auf die Rheder beträgt bereits neun Zähler. In Sonsbeck ist zwar noch keine Aufstiegseuphorie wahrzunehmen, aber zumindest eine positive Grundstimmung mit einer gewachsenen Erwartungshaltung. Die Spieler signalisieren, alles zu geben, um weiter erfolgreich zu sein. Die Trainingseinheiten finden mit bis zu 22 Akteuren statt. Jeder will sich für die Startelf empfehlen. Guido Lohmann, der Sportliche Leiter, geht in Sachen Einstellung mit gutem Beispiel voran. Er unterbricht seinen Ostsee-Urlaub extra für die heutige Begegnung, um live dabei zu sein.

Die Anfangsformation gegen Rhede muss Scuderi auf jeden Fall ändern, weil Kristof Prause wegen der fünften gelben Karte nicht mitwirken kann. Als Alternative für die Defensive steht Jan-Paul Hahn bereit, der seine Sperre abgesessen hat. Dem Coach bieten sich viele Möglichkeiten, sein System zu variieren beziehungsweise zu optimieren, um den Gegner in Schach zu halten. Im Blick hat er, dass der VfL die heimstärkste Mannschaft der Gruppe 2 mit neun Siegen sowie einem Remis stellt und es durch den tiefen Rasen erneut ein intensives Spiel geben wird. Für Scuderi lassen sich die Oberhausener und Rheder Mannschaft gut vergleichen: "Sie unterscheiden sich nicht allzu viel, sind beide vorne sehr flexibel und drauf bedacht, spielerische Lösungen zu finden." Ein entscheidender Faktor für den Ausgang der Partie werde erneut die Handlungsschnelligkeit sein. Wobei Scuderi froh wäre, wenn seine Schützlinge heute mit dem Siegtor nicht wieder bis zur Nachspielzeit warten würden.

(RP)
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