Lokalsport: Scherpenberg feiert, Veen hofft noch

Lokalsport: Scherpenberg feiert, Veen hofft noch

Fußball-Relegationsspiel: Die Zweitvertretung sichert sich mit dem 2:1 über die Borussia den Aufstieg in die A-Liga.

Das erste Rätsel, das die diesjährige Relegationsrunde um den Aufstieg oder Verbleib in der Kreisliga A zu bieten hatte, ist gelöst. Der SV Scherpenberg II durfte nach dem gestrigen Aufeinandertreffen mit Borussia Veen die Sektkorken knallen lassen. Nach dem 2:1 (1:1)-Erfolg ließen die Spieler des neuen, künftigen A-Ligisten in ihren übergestreiften Aufstiegstrikots ihren Trainer Christian Schütz hoch leben. "Wir wollten nicht mit einer Niederlage aufsteigen", begründete der Scherpenberger Coach die Ernsthaftigkeit, mit der seine Auswahl, der nach dem 4:2-Auftakterfolg gegen den TuS Baerl bereits ein Remis und sogar eine knappe Niederlage den Sprung in die A-Liga gesichert hätte, zu Werke ging.

Für die Gäste hätte es dabei kaum einen besseren Einstieg in die Partie geben können. Julian Meier ließ den Ball mit einem satten Schuss aus 20 Metern im Scherpenberger Netz zappeln. Da waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, als der Veener Tross sich schon vergnügt die Hände rieb. Etwas früh, denn die Gastgeber wichen trotz des Rückstands nicht von ihrer Marschroute ab, empfingen die Gäste mit bestens gestaffelter Abwehr und hielten so ihren Torhüter Benedikt Bathe von der gröbsten Gefahr fern. Die mochten die Veener trotz eines deutlichen Plus an Ballbesitz so recht nicht mehr entwickeln. "Wir müssen uns an die eigene Nase fassen", rückte Borussen-Trainer Christian Hauk die Niederlage denn auch ins rechte Licht. "Es ist uns nicht gelungen, Chancen zu erspielen."

Und er hätte erwähnen können, dass seine Akteure auch in der Defensive nicht immer sattelfest anzutreffen waren. Fouad Bouyagra sah sich nach 25 Minuten zwar zwei gelb-schwarzen Gegenspielern gegenüber, die Lücke zum Ausgleich fand er dennoch. Jos Hennemann im Tor der Veener musste den Ball an sich entlang passieren lassen.

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Im zweiten Abschnitt blieb die Zahl der Möglichkeiten überschaubar. Die Entscheidung fiel nach 76 Minuten, als Astrit Krasniqi Hennemann mit einen Schuss ins lange Eck überwand. Für Veen wird es am Samstag ernst - im letzten Spiel der Dreierrunde muss mindestens ein Remis gegen Baerl her, um auch weiterhin in der A-Liga spielen zu dürfen.

SV Scherpenberg II: Bathe, Dudek, Bruckmann, Samet Cebe, Paschke, Frackowiak, Astrit Krasniqi, Esser (74. Ukaj), Kadir Polat, Tschentschel, Bouyagra (87. Becker).

Borussia Veen: Hennemann, Minten, Evers, M. Keisers (73. Höptner), N. Gietmann (84. T. Willemsen), Münzner, J. Keisers, Bertsch (65. Schultz), Tegeler, Meier, Möller.

(DK)