Rheinberger Trio in der Hansestadt im Einsatz

Triathlon : Sascha Hubbert fährt ein profireifes Radrennen

Ironman Hamburg: Drei Aktive des Triathlon-Teams Rheinberg absolvieren in der Hansestadt lediglich einen Duathlon.

Nach diversen Wetterprognosen wurde am Freitag Nachmittag amtlich bekanntgegeben: Der Ironman Hamburg wird in diesem Jahr nur als Duathlon ausgetragen. Grund für die Absage der Auftaktdisziplin Schwimmen war die zu hohe Blaualgen-Konzentration in der Alster. Temperaturen von über 30 Grad hatten das Gewässer stark erwärmt und dadurch die Verbreitung der gesundheitsgefährdenden Algen begünstigt. Zum Schutz der Athleten sollten vor dem 180-Kilometer-Radfahren im Innenstadtbereich lediglich sechs km gelaufen werden.

Um 7:10 Uhr fiel der Startschuss für die drei Mitglieder des Triathlon-Teams Rheinberg, Julian Siedenbiedel, Kai Bitschinski und Sascha Hubbert. Die Laufstrecke meisterte Hubbert in 21 Minuten, Siedbiedel und Bitschinski jeweils in 27 Minuten. Auf der Radstrecke ging die Post ab, und es zeigte sich schnell, wer Körner liegen lassen musste. Bitschinski verlor durch einen technischen Defekt kurz nach dem Start seine Wettkampfverpflegung. Die ersten 90 km ging er dann mit einem Schnitt von 40 km/h zu schnell an, was beim anschließenden Marathon fatale Folgen hatte. Während Hubbert auf Bestzeitkurs war, lieferte Siedenbiedel ein souveränes Rennen ab. Mit 8:56:33 Stunden und Platz 38 in der Altersklasse 30 beendete er das Rennen. Hubbert lief nach einer profireifen Radfahrt (4:17 h) seinen Marathon in 3:21 Stunden. Nicht die beste Zeit, aber es reichte am Ende für den dritten Platz in seiner Altersklasse (AK25; 8:08:07 h). Ihm als starkem Läufer kam der Duathlon entgegen. „Es ist schade, dass ich hier keine Ironman-Bestzeit abliefern konnte“ so Hubbert. Als Siedenbeidel und er bereits im Ziel waren, kämpfte sich Bitschinski ins Leben zurück und beendete sein Langdistanzdebüt in (10:05:01 h) auf Platz 52 (AK 25). „Nach dem Missgeschick mit der Wettkampfverpflegung war der Marathon der reinste Wandertag“ so Bitschinski.

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