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Rheinberg: TuS Borth verstärkt sich mit ehemaligen Spielern

Tischtennis : TuS Borth verstärkt sich mit ehemaligen Spielern

Roman Maas, Christian Koenders und Kai Hübert schlagen künftig für das Herren-Team in der Bezirksliga auf. Seit vergangenem Donnerstag hat auch die Sporthalle am Finkensteg wieder geöffnet.

Die Herren des TuS Borth werden auch in der kommenden Saison wieder in der Tischtennis-Bezirksliga aufschlagen. Obwohl nach dem Abbruch Anfang April bereits klar war, dass es keine Absteiger geben würde, wussten die Borther lange nicht, in welcher Klasse sie ab September spielen werden. Der Grund: Mit Domenique Cremers, Julian Weerts (TTV Falken-Rheinkamp) und Nico Hain (zieht beruflich nach Süddeutschland) gaben vor Liga-Schluss gleich drei Stammspieler ihren Abgang bekannt. Vieles deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen freiwilligen Rückzug in die Bezirksklasse hin.

Dann aber klingelte an Ostern das Telefon von Abteilungsleiter Peter Potjans. „Roman Maas war dran. Er wollte mal mit mir reden“, sagt der Kapitän der ersten Mannschaft.

Maas spielte in der Landesliga-Saison 2006/07 mit Potjans in Borth, von 2015 bis 2018 war der erfahrene Spieler beim SV Millingen am Ball. Aus Bislich zog es ihn schließlich erneut zum TuS. Durch seine Zusage nahmen die Dinge ihren Lauf. Maas überzeugte seinen Kumpel Christian Koenders, vom Landesligisten TV Mehrhoog ebenfalls nach Borth zu wechseln. „Wir wollten ihn vor fünf Jahren schon mal haben, als er noch in Bislich gespielt hat“, sagt Potjans. Vor Ende der Wechselfrist am 31. Mai verkündete Potjans den dritten und letzten erfahrenen Zugang. Kai Hübert stößt vom TuS 08 Rheinberg zum TuS. Auch er war vor 14 Jahren in der Landesliga schon mit dabei. „So konnten wir die Mannschaft auf allen Positionen sehr gut verstärken.“

Der TuS wird auch in der Saison 2020/21 mit vier Teams (zweimal 1. Kreisklasse, einmal 2. Kreisklasse) starten. Die letzte verbliebene Dame des TuS, Anja Dormann, schließt sich ab Sommer dem Damen-Team des TuS 08 Rheinberg an.

Seit Donnerstag hat auch die Sporthalle am Finkensteg wieder geöffnet, sodass unter strenger Beachtung des Schutz- und Handlungskonzept vom Deutschen-Tischtennis-Bundes wieder Training in Kleingruppen möglich ist.