Rettungsschwimmen in Alpen: Der Jahreshöhepunkt im Wasser

Rettungsschwimmen : Der Jahreshöhepunkt im Wasser

Sieben Mannschaften und vier Einzel-Rettungsschwimmer aus Alpen haben sich für die DM qualifiziert.

Der sportliche Höhepunkt des Jahres führt die Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Alpen nach Hagen. Im Westfalenbad werden an diesem Wochenende die DM-Titel vergeben. Die Anreise ist kurz, allerdings fällt die bei den Aktiven sehr beliebte Abschlussfeier aus. Eigentlich sollte die Deutsche Meisterschaft in Hannover stattfinden. Doch die Großveranstaltung wurde im September abgesagt, weil das dortige Stadionbad wegen Bauschäden saniert werden muss. So sprang der DLRG-Bezirk Hagen/Ennepe-Ruhr ein.

In der Kürze der Zeit war es aber nicht mehr möglich, ein Rahmenprogramm samt Party zu organisieren. „Es ist schade, dass die Abschlussveranstaltung ausfällt. So werden wir nur zu den Wettkämpfen da sein und danach direkt nach Hause fahren“, sagte Trainer Sven Helbig, der sieben Mannschaften mit vier Einzelschwimmern aus Alpen nach Hagen begleiten wird. Insgesamt werden am 12. und 13. Oktober rund 1200 Teilnehmer erwartet.

Am Samstag treten die Mannschaften an. Die Alpener Auswahl in der Altersklasse (AK) 12 mit Jannis Rösken, Leon Petrow, Lisa Schostok, Finja Lemm und Luca Petrow will ihre Zeiten von der Landesmeisterschaft bestätigen, vor allem aber einen fehlerfreien Wettkampf zeigen. Nach einigen Umstellungen möchte die erste Staffel der AK 13/14 mit Kai Busch, Klaas Hense, Kevin Voetee, Greta Bücken sowie Nick Busch ihre Vorplatzierung in den Top 10 bestätigen. Die zweite Mannschaft, der Jakob Herter, Lasse Plegge, Kyra Kung, Julia Kolodzy sowie Hera Becks angehören, ist schon froh, bei der DM dabei zu sein. „Jeder möchte in Hagen seine persönlichen Bestzeiten verbessern“, weiß Helbig.

Die routinierten Alpener Mädchen der AK 15/16 – Maja Spliethoff, Lena Schostok, Lea Spliethoff und Paula Lindbüchl – haben sich fest vorgenommen, am Ende in den Top 10 zu landen. Für die Jungen dieser AK mit Felix Kall, Tim Gusch, Jan Malmström sowie Guiliano Holl ist schon die Qualifikation ein toller Erfolg.

Dem weiblichen Team der AK 17/18 gehören Kirsten Hense, Malin Beuse, Maike Vetter, Hannah Herter sowie Sophie Branahl an. Helbig: „Nach einigen verheilten Verletzungen und auskurierten Krankheiten können die Mädchen in voller Stärke antreten. Sie versuchen, ihre Vorplatzierung in den Top 15 zu bestätigen.“ In der neuer Aufstellung geht die männliche Mannschaft der AK 17/18 mit Jonas Spliethoff, Kai Hense, Matthias Steinbrecher, Phillip Terporten und Tim Pastoors in den Wettkampf. Ihr Trainer rechnet mit einer „deutliche Verbesserung“ in allen Disziplinen.

Am Sonntag schließen sich die Einzel-Wettbewerbe an. Greta Bücken, Felix Kall, Kirsten Hense und Jonas Spliethoff wollen persönliche Bestzeiten auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn in Hagen schwimmen. Wenn’s besonders gut läuft, dürfte es auch neue Vereinsrekorde geben.

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