Lokalsport: René Ten Hoeve muss gehen

Lokalsport: René Ten Hoeve muss gehen

Tischtennis: NRW-Ligist TuS 08 Rheinberg trennt sich von der Nummer Zwei.

Nicht genug, dass die Tischtennis-Herren des TuS 08 Rheinberg zur Winterpause Spitzenspieler Nikolai Solakov verloren hatten. Nun hat sich der NRW-Ligist auch vom anderen Akteur aus dem oberen Paarkreuz, René Ten Hoeve, getrennt. "Der Verein und wir als Mannschaft haben entschieden, ohne ihn weiterzumachen", verkündete Ermin Besic. "Im Sport kann es sein, dass das ein oder andere nicht zusammen passt. Wir hatten in mehreren Punkten andere Ansichten als René", erläuterte der Kapitän die Trennung von der Nummer Zwei.

René Ten Hoeve war im Sommer 2016 zu den Rheinbergern gewechselt. Er bleibt in der Rückrunde im Kader an Eins gelistet, ohne zu spielen. Alle Akteure rücken einen Platz auf. Besonders schwer werden es dadurch Damian Ciuberek und Christian "Kiki" Dietze im oberen Paarkreuz haben. Durch ein Rotationsprinzip soll die Lücke im unteren Paarkreuz gefüllt werden. Thomas Büssen wird vorwiegend nachrücken. Leon Viktora und Michael Volkmann stehen ebenfalls als Aushilfe bereit.

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"Ohne Nummer Eins und Zwei sind wir wesentlich schlechter. Für uns zählt daher, dass wir uns in der Rückrunde finden", weiß Besic, dass dem Tabellenführer der Fall in die Mittelmäßigkeit der Liga droht. Heute Abend gastiert die MTG Horst in Rheinberg. In der Hinrunde war es mit einem 9:2-Sieg eine klare Angelegenheit. "Nun wird es ausgeglichen sein mit kleinen Vorteilen für Horst", prognostiziert der Routinier. In welchen Konstellationen die Doppel auftreten, sei noch unklar. Die Erfolgsduos Solakov/Besic und Ten Hoeve/Jens Menden sind hinfällig. Zumindest Ciuberek/Dietze (5:1 in der ersten Halbserie) könnten weiter zusammenspielen.

(sfk)