Regionalliga: Budbergs Fußballerinnen mit unglücklicher Heimniederlage

Frauenfußball : SVB: Gegen Spoho verloren, aber Mut gewonnen

Jülide Mirvan verkürzte für die Budbergerinnen in der Regionalliga-Partie zu spät gegen die Kölnerinnen.

Eine 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Vorwärts Spoho Köln als Mutmacher? Klappt schon, wenn man das Spiel so lesen kann wie Jürgen Raab, Trainer des unterlegenen Frauen-Regionalligisten SV Budberg. „70 Minuten lang war das ein richtig gutes Spiel unsererseits“, befand der Coach.

Der kleine Haken an der Geschichte: Das Spiel hatte noch 20 Minuten zu bieten, in denen die Kölnerinnen nach einem Eckstoß und einem Distanzschuss zur Führung gelangten und den SVB für seine vorher gezeigte Großzügigkeit bestraften. „Von den vergebenen Chancen her hätten wir den Film der Vorwoche noch einmal einlegen können“, erinnerte Raab an das 1:1 in Herford, als das Toreschießen so recht nicht klappen wollte. Auch gegen Köln gab’s Möglichkeiten für den SVB, der teils an der falschen Entscheidung, teils an der Torhüterin der Gäste scheiterte.

Kölns Marisa Stöver und Isabel Pfeiffer sorgten statt dessen von der 70. bis zur 77. Minute für eine scheinbar komfortable Kölner Führung, die der SVB aber so auch nicht hinnehmen mochte. Jülide Mirvan erzielte mit Glück aus 25 Metern, als der von der Latte abgeprallte Ball doch noch vom Rücken der Kölner Torhüterin ins Tor sprang, den Anschluss. Unmittelbar vor dem Abpfiff traf Katharina Presch ebenfalls das Aluminium, diesmal aber hielt sich Spohos Nummer eins geflissentlich aus der Szene heraus.

SV Budberg: Stawowy, Dannehl, Sadiku, A. Hellfeier, Schneider (26. Babatunde), Hake, Mirvan, S. Hellfeier, Zorychta, Presch, Köchl (78. Dahmen).

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