Lokalsport: Raab verlängert und holt Brzeski

Lokalsport: Raab verlängert und holt Brzeski

Frauenfußball: Der Trainer bleibt dem Niederrheinligisten SV Budberg treu. Die "Zweite" muss im Derby punkten.

Gute Nachrichten hat Jürgen Raab, Trainer des SV Budberg, seinen Fußballerinnen in dieser Woche verkündet. "Egal, in welcher Spielklasse, ich bleibe für ein weiteres Jahr dabei", sagte der Coach, dessen Stab mit Nele Harting (Co-Trainerin), Chris Donaubauer (Torwart-Trainer) und Jürgen Temath (Betreuer) ebenfalls für eine weitere Saison zugesagt hat.

Zudem gab Raab vor der nächsten Aufgabe in der Niederrheinliga eine Neuverpflichtung zur Aufstockung des dezimierten Kaders bekannt. Katharina Brzeski stößt als Alternative fürs zentrale Mittelfeld dazu. Die 24-jährige Sportstudentin aus Wuppertal stand zuletzt vor drei Jahren für den MSV Duisburg in der Regionalliga auf dem Rasen. Sie sei eine richtige "Zehn" mit einer starken Technik und Spielübersicht, verteilte der SVB-Coach Vorschusslorbeeren.

Morgen gegen Heißen Mühlheim werden in der Startelf des Tabellenführers Joana Zugehör, Julia Faupel (beide Arbeit) und Sarah Hake (Urlaub) fehlen. Yvonne Peetz (krank) ist fraglich. Gegen die robusten Gäste hofft Raab, dass seine Mannschaft vollends zurück in die alte Spur findet. "Wir haben in dieser Woche noch viele Gespräche geführt. Und die Mannschaft war im Training viel entspannter. Wir sind immer noch in der Pole Position und werden unsere Mini-Krise überwinden", ist sich der Erfolgs-Coach sicher.

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Zwei Klatschen mit insgesamt 15 Gegentreffern hat der SV Budberg II zuletzt in der Landesliga einstecken müssen. In der Konsequenz rutschte das Team auf einen Abstiegsplatz ab. Im heimischen Lokalduell gegen den VfL Repelen, einem Mitkonkurrenten im Tabellenkeller, stehen die Budbergerinnen daher mächtig unter Zugzwang. Um den Stellenwert der Partie weiß die Mannschaft. Der Trainer hat daher keine Absagen bekommen und wird aus den Vollen schöpfen können. Hannah Kühn und auch Stürmerin Nina Hegmann kehren in den Kader zurück. "Das Spiel wird natürlich richtungsweisend für uns. Wir müssen da voll auf uns schauen", erwartet Kühn einen anderen Auftritt seiner Elf.

Eine Zwangspause in der Bezirksliga hatte der SSV Lüttingen am vergangenen Wochenende einlegen müssen. Die Partie in Lackhausen war aufgrund widriger Platzverhältnisse ausgefallen. Morgen auf eigenem Kunstrasen erwartet der SSV die DJK Hommersum-Hassum. Nur eins der letzten acht Aufeinandertreffen haben die Fischerdörflerinnen gegen den Bezirksliga-Zweiten verloren. Trainer Burkhard Euwens weiß jedoch um die blendende Verfassung der Gäste in dieser Saison. "Ho-Ha hat noch keinen Punkt liegengelassen", erinnert der Coach an die Tabelle. Die Trauben für den Siebten hängen hoch. Katja Schulz ist krank. Auch Nele Hoffmann und Jenny Winkels sind nicht dabei.

(sfk)