Tischtennis : Pokal-Triumph in Willstätt

Erfolgreiche Premiere: Vier Tischtennis-Spieler aus der „Zweiten“ des TuS Xanten sicherten sich bei der Deutschen Pokalmeisterschaft für Verbandsklassen in Willstätt in der Herren C-Klasse Rang eins. Sie blieben ungeschlagen.

Besser hätte die Stimmung nach vier Turniertagen auf der Rückfahrt von Willstätt aus nicht sein können. Schließlich hatte das erfahrene Tischtennis-Quartett des TuS Xanten in der baden-württembergischen Stadt erstmals in der Vereinsgeschichte den Deutschen Pokal für Mannschaften auf Kreisebene (Herren C) gewonnen. „Und das bei unserer ersten Teilnahme“, freute sich Wilfried Quosbarth, der extra für die Titelkämpfe seinen Türkei-Urlaub mit der Doppelkopfrunde vorzeitig beendet hatte. Der Einsatz wurde belohnt.

Deutliche Gruppensiege

In der Hanauerlandhalle setzten sich der Tischtennis-Abteilungsleiter, Gerhard Schnitzler, Dirk Twardgrosz und Georg Hafermann in einem packenden Finale mit 4:3 gegen die SG Westerwald durch. Die Domstädter waren in Willstätt nicht zu schlagen. Ohne Niederlage zog das Team in den Ausscheidungsrunde ein. In der dreitägigen Gruppenphase bezwang der Kreisliga-Team des TuS die vier Gegner allesamt mit 4:0. Dabei kamen Hafermann und Quosbarth, weil in Dreier-Mannschaften gespielt wurde, je zweimal zum Einsatz, während Schnitzler und Twardygrosz Stammspieler waren. Im Viertelfinale bezwangen die Xantener dann auch den FC Miltach II mit 4:0. Im Halbfinale gegen den ASV Adelheidsdorf musste Quosbarth, der auch das Viertelfinale bestritt, zum ersten Mal passen. So hieß es am Ende „nur“ 4:1. Im Finale gegen die SG Westerwald, die sich wie der TuS auch in den Gruppenspielen deutlich durchsetzten, stellten die Domstädter dann taktisch auf: Schnitzler wie gewohnt an Position eins, an zwei aber dann mit Hafermann der Älteste und an drei Twardygrosz.

Twardygrosz nicht zu bezwingen

Schnell zeigte sich, dass sich die beiden stärksten Teams der Meisterschaft im Endspiel getroffen hatten. Schnitzler und Hafermann verloren. Dann mussten Schnitzler/Twardygrosz erstmals im Laufe des Turniers im Doppel passen. Twardygrosz blieb im Einzel, wie die ganzen vier Tage, ungeschlagen. Den Siegpunkt zum 4:3-Endstand holte Senior Hafermann. Viel Zeit zum Feiern blieb den Xantenern jedoch nicht, da sie sich schleunigst auf den langen Heimweg machten. „Das war ein ganz tolles Erlebnis. Im nächsten Jahr werden die Xantener bestimmt wieder an diesem Wettbewerb teilnehmen“, sagte Quosbarth.

(RP)