Platz zwölf für das neuformierte Duo vom Niederrhein

Segeln : Wenten/Schiffer harmonieren prächtig

Flying-Dutchman-Weltmeisterschaft: In Medemblik am Ijsselmeer landet das Duo aus Xanten und Uerdingen auf dem zwölften Rang. Das zweite Boot des SWC Vynen mit Joachim Setzepfand und Pascal Hartmann belegt am Ende Platz 50.

Eine ganz starke Vorstellung am letzten Tag der Flying-Dutchman-WM vor Medemblik im Ijsselmeer lieferte das Duo Thorsten Wenten (SWC Vynen) und Thomas Schiffer (SK Bayer Uerdingen) ab, so dass es für die neuformierte Kombination sogar noch für den zwölften Platz in der Gesamtabrechnung langte. „Für mich ist das die beste Platzierung meiner bisherigen Laufbahn“, sagte der 40-jährige Vorschoter, dessen langjähriger Bootspartner Stephan Handick wegen einer „Babypause“ lediglich als Betreuer bei der WM dabei war.

Wenten/Schiffer kamen bei acht von neun Wettfahrten in den Hafen. Das eine von zwei Streichergebnissen resultierte aus dem sechsten Laufs. Die 75 Strafpunkten waren verschmerzbar und bereits einkalkuliert. Das zweite Malusresultat fuhr sich das Duo in der siebten Wettfahrt ein, als sie den 29. Rang belegt hatten. In allen weiteren Regatten wurden sie schlechtestenfalls 16., bestenfalls Achte - eine konstante WM-Woche war das also für die beiden Niederrheiner. Die Schlussetappe fand bei wechselhaften Bedingungen statt. „Es gab Wind und Regen. Zum Schluss sogar ein Gewitter, aber wir waren rechtzeitig im Hafen“, so Wenten.

Er hatte die Kieler Woche ausfallen lassen, um für die WM zu trainieren. Im Juni holten sich Wenten/Schiffer den Feinschliff auf dem Steinhuder Meer. Das Sondertraining hat sich also ausgezahlt. Ab der nächsten Saison plant Wenten indes wieder mit Handick als Partner. Dann wird er beide Positionen im Boot beherrschen, die des Vorschoters und die des Steuermanns. Allein aus diesem Grund war der Partnerwechsel ein Erfahrungsgewinn für den Xantener Wassersportler.

Das zweite SWCV-Boot im WM-Teilnehmerfeld mit Joachim Setzepfand und Pascal Hartmann verbesserte sich am Abschlusstag nochmals um eine Position auf Rang 50. Die beiden SWCV-Segler fuhren als 41. über das Ziel und sammelten viele Eindrücke. „Wir wissen, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern müssen“, meinte Steuermann Joachim Setzepfand, der das Wetter während der neunten und letzten Wettfahrt als unbeständig, aber segelbar beschrieb. „Auf der Kreuz haben wir noch Defizite. Taktisch können wir uns bei den Manövern verbessern, und akkurater steuern müssen wir auch. Aber es hat unter dem Strich großen Spaß gemacht, dabei zu sein“, ergänzte der Lüttinger.

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