Merio Lesic gewann das Endspiel bei den Herren A Drei Budberger Finalsiege beim Tennis-Turnier in Orsoy

Rheinberg · Zum Rheinberger Bruder-Duell im Endspiel der Herren B kam’s nicht. Mario Lesic, Michael Menninghaus und Rebecca Pfau aus der Tennis-Abteilung des SVB gewannen in ihren Klassen die vierten Orsoyer Open. Sven Pöschel vom gastgebenden Klub scheiterte im Finale der Herren 30.

Mirko Wüster (VfB Lohberg) gewann das Finale der Herren B gegen Andreas Geisler im Championstiebreak.

Mirko Wüster (VfB Lohberg) gewann das Finale der Herren B gegen Andreas Geisler im Championstiebreak.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Geschafft, aber mit einem Lächeln durften sich die Verantwortlichen auf der Tennisanlage des SVO nach den sechs Partien am Finaltag der vierten Orsoyer Open zurücklehnen. „Die Veranstaltung ist trotz der widrigen Witterungsbedingungen pünktlich über die Bühne gegangen“, freute sich Adrian Fertykowski, der Sportwart der ausrichtenden Abteilung. „Wir haben Spiele auf zum Teil sehr hohen Niveau erlebt“, schob er hinterher.

Im Mittelpunkt des insgesamt 112 Begegnungen umfassenden Turniers stand natürlich das Finale der Herren A, für das sich Mario Lesic (SV Budberg) und der ehemalige Bundesliga-Akteur, Marcel Sanner (Lintorfer TC), qualifizierte hatten. Und Lesic rockte die Anlage am Gildenkamp. Er bezwang seinen Kontrahenten in zwei Sätzen mit jeweils 6:1. „Es war nicht mein Wetter“, entschuldigte sich sein Gegner für die doch unerwartet klare Niederlage.

 Diese Pokale gab’s bei den vierten Orsoyer Open zu gewinnen.

Diese Pokale gab’s bei den vierten Orsoyer Open zu gewinnen.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Die Hoffnungen von Silas Baumbach (SV Orsoy) nach zwei Endspiel-Teilnahmen, diesmal den Siegerpokal in die Höhe zu stemmen, waren bereits in der ersten Runde zerstört worden. Allerdings hemmte den Angreifer des Fußball-A-Ligisten Concordia Rheinberg eine Oberschenkel-Verletzung.

Aber die Orsoyer hatten mit Sven Pöschel bei den Herren 30 ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Er schaffte es bis ins Finale und traf hier auf Julian Schoofs (TC Kalkar). Sein Gegner hat bereits unzählige Titel bei den Klever Kreismeisterschaften abgeräumt und ließ auch in Orsoy keine Zweifel aufkommen. Schoofs siegte in zwei Durchgängen jeweils mit 6:2. Bei den Herren B gab’s im Finale doch kein Rheinberger Bruderduell, sondern zwei Dinslakener standen sich gegenüber. Hier setzte sich Mirko Wüster (VfB Lohberg) gegen Andreas Geisler (MTV Rheinwacht) mit 2:6, 7:6, 10:8 durch.

Im Halbfinale hatte Wüster das Kunststück fertiggebracht, nach drei abgewehrten Matchbällen, Vorjahressieger Bennet Weinrich vom TC Rheinberg Grün-Weiß aus dem Wettbewerb zu werfen. Auch Jonah Weinrich war in der Vorschlussrunde wie sein älterer Bruder gegen Geisler im Championstiebreak gescheitert.

Und noch einer, der sich bestens am Orsoyer Gildenkamp auskennt und einst für den Verein die Fußballschuhe geschürt hatte, stand bei den Herren 40 im Blickpunkt. Sascha Claus, inzwischen geht er für Rot-Weiß Kempen ans Netz, schaffte es bis ins Finale, wo er allerdings Daniel Fischer (Schwarz-Gold Rheinkamp-Repelen) mit 1:6, 6:3 und 5:10 nach Championstiebreak unterlag. Beim erstmals in Orsoy ausgetragenen Wettbewerb der Herren 50 setzte sich Michael Menninghaus (SV Budberg) mit jeweils 6:1 Michael Krebber (TuS Baerl) durch.

Nationale Klasse hatte die Damen-Konkurrenz aufzuweisen. Hier standen sich die erst 15-jährige Charlotte Schmitt (TG BW Dinslaken) und Rebecca Pfau (SV Budberg) gegenüber. Schmitt wird in der nationalen Rangliste unter 16 Jahren auf Platz 227 geführt. In Orsoy setze sich Erfahrung gegen jugendliche Forschheit durch. Die um zehn Jahre ältere Budbergerin siegte mit 6:2 sowie 6:2 und durfte, neben dem Siegerpokal, einen ansehnlichen Blumenstrauß mitnehmen.

Die fünften Orsoyer Open finden in der letzten Woche der Sommerferien 2024 vom 9. bis 17. August statt – und werden um einen Tag erweitert. Anmeldungen sind ab dem 1. Oktober 2023 möglich. Geplant ist eine Ausdehnung der erstmals ausgetragenen Damen-Konkurrenz um eine weitere Klasse. Im nächsten Jahr stehen auf den vier Spielfeldern des SVO nicht mehr 116, sondern 130 Teilnehmerplätze zur Verfügung.

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