Vereinsmeisterschaft für den Nachwuchs : Neue Vereinsrekorde im Becken

Der Nachwuchs der Alpener DLRG-Ortsgruppe zeigt starke Leistungen beim Nikolausschwimmen.

Neue Wege gehen und die Tradition aufrecht erhalten – so lautete die Richtschnur der Alpener DRLG-Ortsgruppe beim Nikolausschwimmen. Geblieben ist für die rund 80 Kinder und Jugendlichen die Freude, sich im Wettkampf zum Saisonende unter besonderen Bedingungen zu messen. Geblieben ist auch das Publikum, das am Beckenrand sitzt, anfeuert und motiviert. Talente der Jahrgänge 2004 bis 2012 strengten sich mächtig an. 64 Läufe standen insgesamt an. Der Lohn: einer der blinkenden Pokale, die auf dem Tisch in Sichtweite zu den Bahnen aufgebaut waren.

„Wir gehen einen anderen Weg und verzichten auf die Nikolausfeier“, sagt der Ortsgruppen-Vorsitzende Günter Helbig. „Bei diesem Nikolausschwimmen gibt es die Pokale und Urkunden direkt im Anschluss.“ Gerade der Dezember habe mit umfangreichen Vereinsfeierlichkeiten seine Tücken. „Es wurden in den letzten Jahren immer weniger Mitglieder, die sich ihre Auszeichnungen abholten“, ergänzte Helbig. Zeichen der Zeit sei, gerade im Kinder- und Jugendbereich, Veranstaltungen zu komprimieren. Das entspreche auch dem Wunsch der Eltern, die mit Taxi-Diensten eingespannt seien. „Wie diese Veränderung konkret ankommt, wissen wir noch nicht“, so Helbig.

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In erster Linie stand beim diesjährigen Niklolausschwimmen mal wieder der Spaß im Vordergrund und der Wunsch, dem Publikum zu zeigen, was die Jüngsten bereits so alles drauf haben. Geblieben sind die Disziplinen. Die Kleinsten, die gerade das Schwimmen erlernt haben, mussten 25 Meter so schnell wie möglich zurücklegen. Bei den Jahrgängen 2010 bis 2008 galt es, jeweils 50 Meter Brust, 25 Meter Rücken ohne Armtätigkeit und 25 Meter oder 50 Meter (Jahrgänge 2008/09) im Freistil zu absolvieren.

Anspruchsvoll waren die Vorgaben für die Älteren (2004 bis 2007) mit 50m Retten (25m Kraul/25m mit Puppe), 50m Retten mit Flossen (25m Kraul/25m Rücken) und 50m Hindernisschwimmen.

Mit von der Partie war Anika Koch (10 Jahre) mit ihrer Schwester Maja (6). „Das Wettschwimmen macht mir Spaß. Da können wir zeigen, wie gut wir sind“, erklärte Anika. Ähnlich begeistert war Maja, die sich schon das Rettungsschwimmen mit Puppe zutraut. Eine besondere sportliche Herausforderung für sie, denn so einfach ist das Training nicht und setzt Ausdauer voraus. „Finde ich wichtig“, erklärte die Sechsjährige. Zwar hat sie noch keine reale Situation mit einem Menschen in Seenot erlebt. „Aber wenn, dann könnte ich ihm das Leben retten. Dafür trainieren wir“, so Mjya. Günter Helbig freut sich über solche Aussagen. „Wir haben viele Talente“, sagte er mit Blick auf die Ergebnislisten. Neun Vereinsrekorde wurden geknackt.

Die Gewinner der Wanderpokale für die beste sportliche Gesamtleistung: Clara Rösken, Leonie Kleipaß, Lasse Rösken, Johanna Kolodzy, Leon Petrow, Greta Bücken, Lasse Plegge.

Die Gewinner der Pokale für die beste sportliche Einzelleistung mit Vereinsrekord: Greta Bücken 50m-Retten einer Puppe in 41,88 Sekunden (1013,41 Punkte), Lasse Rösken 25m-Brustschwimmen in 22,58 Sekunden (1113,49). Weitere Vereinsrekorde: Ida Spliethoff 25m-Brustschwimmen in 24,46 Sekunden (1006,09), Leonie Kleipaß 25m-Brustschwimmen in 29,33 Sekunden (1000,73), Dogan Yildirim 50m-Rücken ohne Armtätigkeit in 59,38 Sekunden (1031,97), Leon Petrow 50m-Rücken ohne Armtätigkeit in 57,35 Sekunden (1068,11), Lea Spliethoff 50m-Retten mit Flossen in 28,11 Sekunden (1003,79), Lasse Rösken 25m-Freistil in 23,16 Sekunden (1047,15) Greta Bücken 50m-Hindernis in 34,47 Sekunden (1010,16).