Basketball: Niederlage und Sieg für TuS 08 Rheinberg in Essen

Basketball : Niederlage und Sieg für TuS 08 Rheinberg in Essen

Den Auftakt in den Doppelspieltag machten die Bezirksliga-Basketballer des TuS 08 Rheinberg beim Altenessener TV. Schrader und Schäfer fehlten, dafür mussten andere in die Bresche springen. Hussmann schlüpfte dann auch sogleich in beide Rollen der verhinderten Rheinberger Führungsspieler.

Er brachte den Ball auf der Aufbauposition und vertrat hier Schäfer. Zudem erzielte er 28 Punkte, was die fehlenden Punkte von Schrader auffing.

Und das Team folgte ihm. Besonders Jonas Gelen übernahm in großen Phasen des Spiels die Verantwortung auf der Aufbauposition, um Hussmann zu entlasten und ihm die Pässe für seine Würfe aufzulegen.

Doch insgesamt agierte die Mannschaft zu fahrig: Turnover, resultierend aus schlechten Passwinkeln, sowie konditionell bedingt vergebene Korbchancen häuften sich zum Ende des Spiels. So stand es am Ende 77:90 aus Sicht des TuS. „Die Essener waren einfach abgezockter“, resümierte Trainerin Anika Illbruck-Schuurmann. Trotzdem war sie mit ihrem Team zufrieden „Die Jugendspieler Gelen und Jussef haben das ganze Spiel über viel Verantwortung übernommen“, lobte sie.

Punkte: Hussmann 28, Claassen 7, Jussef 2, Gelen 15, Kortwig 2, Maas 4, Hörenbaum 8, Rohrbach 5, Wönnmann 2, Fuss 4.

Nach nur einem Tag Pause ging es am Freitag erneut nach Essen, dieses Mal zum TuS 84/10. Und dieses Mal auch mit Schäfer und Schrader. Der Start in das Spiel verlief optimal, schnell führte Rheinberg mit zehn Punkten. Aus der Schreckstarre erwacht, kämpften sich die Gastgeber Punkt für Punkt zurück und holten bis zum Viertelende auf 12:16 auf.

Im zweiten Viertel zogen sie das Tempo weiter an, besonders das gute Defensespiel brachte die Gäste wiederholt in die Bredouille und zwang sie zu schlechten Pässen und Würfen. Viele Einzelaktionen fanden zwar noch ihr Ziel, aber der berauschende Ballzauber vom Anfang war hier nicht zu finden. Mit 34: 34 ging es in die Halbzeit. Das dritte Viertel war ein offener Schlagabtausch. Hörenbaum und Schäfer fütterten die Center der Rheinberger immer wieder mit guten Pässen, und Wönnmann und Fuss verwandelten auch zuverlässig, aber auf der Gegenseite konnten die Gäste die flexibel agierende Essener Offensive mit keiner Defenseaufstellung so richtig in den Griff bekommen. Daher ging es gar mit einem knappen Rückstand in das Schlussviertel.

Da bäumten sich die Rheinberger nochmals auf, trotz des anstrengenden Spiels in den Knochen. Endlich passte die Zuteilung in der Defense und Fuss und Wönnmann schickten ihre Jungs lautstark auf alles, was sich im Essener Trikot Richtung Korb bewegte. Abgeklärt verwandelten Schrader, Hussmann, Wönnman, Fuss und Hörenbaum ihre Korbchancen in der Offensive. Killat hielt die Rheinberger Defense zwar auf Trab, doch als Team gelang es den Gästen, auch ihn zu stoppen. Mit der Schlusssirene traf Schrader zum 73:73 Ausgleich – Overtime.

Die Verlängerung war weiterhin ein Ausdruck von Teamplay: Alle rannten in der Verteidigung und durch durchdachte Lauf- und Passwege konnte das Team von Illbruck-Schuurmann weiterhin vorne punkten. Nach 45 Minuten ging es als erschöpfter aber glücklicher Sieger vom Parkett (78:85). Nächste Woche geht es im letzten Heimspiel gegen Basket Duisburg II.

Punkte: Gelen 3, Hussmann 26, Claassen 1, Schuurmann, Schäfer 4, Jussef 2, Schrader 16, Kortwig, Hörenbaum 9, Rohrbach 3, Wönnmann 11, Fuss 10

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