Triathlon : Organisierte Nachwuchshelferin

Rund 130 Helfer sind beim Xantener Nibelungen-Triathlon im Einsatz, viele schon freitags und samstags in Wardt vor Ort, wenn die Absperrgitter verteilt werden oder die Wechselzone eingerichtet wird. So wie Mia Thüs.

Die Marienschülerin gehört mir ihren 14 Jahren zu den Jüngsten im Helferteam.

„Ich freue mich schon immer auf das Wochenende, weil ich da viele Mitglieder aus der Abteilung treffe, die man sonst nicht so oft sieht.“ Für die Thüs’ ist es eine Familien-Veranstaltung, wie Mama Janine (44) verrät. Sie reicht den Sportlern während des Triathlons mit Tochter Carolin (10) Wasser oder isotonische Getränke an. Papa Georg (45) gehört zum Vorstand der TuS-Abteilung. Er beantwortet im Vorfeld per E-Mail die Fragen der Teilnehmer, organisiert mit und ist am 2. September wieder als Ordner dabei.

Mia Thüs ist am Sonntag wie in den drei Jahren zuvor im Versorgungszelt für die Helfer in Sichtweite des Zieleinlaufs zu finden. Die Schülerin schmiert Brötchen, kocht Kaffee und spült Tassen. Oder sie packt Verpflegungstüten für die Polizisten, DLRG-Rettungsschwimmer oder anderen Ehrenamtler, die weiter weg auf der Strecke im Einsatz sind, damit die sich zwischendurch stärken können.

Manuela Haupt, die als erfahrene Helferin im Zelt den Überblick behält, ist froh, dass sich die Xantener Triathleten auf Nachwuchskräfte wie Mia verlassen können: „Mia ist von Anfang an total organisiert gewesen und verliert nie die Lust. Das ist schon beeindruckend für ein Mädchen in ihrem Alter.“

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