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Jugendfußball: Neun Endspiele auf Menzelener Kunstrasen

Jugendfußball : Neun Endspiele auf Menzelener Kunstrasen

Nachwuchsfußball: Der SVM richtet morgen und Samstag die Pokalfinals für Jungen und Mädchen aus.

18 Jugendmannschaften aus dem Fußballkreis Moers haben es geschafft. Sie stehen in den Pokalfinals, die morgen und am Samstag auf dem Platz des SV Menzelen ausgetragen werden. Erst im vergangenen Sommer wurde die Anlage des Dorfvereins vollständig saniert, so dass statt auf staubiger Asche die Talente nun auf einem modernen Kunstrasenplatz um die Trophäen spielen.

Für Michael Kolkenbrock, den 2. Vorsitzenden des gastgebenden Clubs, ist die erstmalige Vergabe der Endspiele an den SVM auch eine Ehrung für die hervorragende Arbeit, die derzeit geleistet werde. "Wir freuen uns über regen Zuspruch. Das bestätigt uns darin, dass die Entwicklung des Vereins enorm ist", erklärte Kolkenbrock, der 100 Mitglieder-Anmeldungen allein im vergangenen Jahr gezählt hat. Er rechnet damit, dass am 29. und 31. Mai viele Zuschauer vorbeischauen, um die Nachwuchskicker anzufeuern. Die Vorbereitung der Finalisten lief zuletzt auf Hochtouren. Drei Mannschaften haben in Menzelen trainiert, um ein Gefühl für den für sie ungewohnten Untergrund zu bekommen.

Die größten Chancen, einen Pokal mit nach Hause zu nehmen, hat wohl Preußen Vluyn. Am Samstag ist der Club in drei der fünf Finals vertreten. Bei den U11- und U13-Mädchen sowie C-Junioren sind Preußen-Teams am Ball. Die U15-Mädchen des SSV Lüttingen können Christi Himmelfahrt nach der Meisterschaft das Double gegen Borussia Veen klarmachen. Die U17 des TuS Borth will sich gegen den favorisierten GSV Moers durchsetzen. Die D-Jugend des TuS Xanten möchte sich den Pott gegen den VfB Homberg sichern. Auf einen Sieg hoffen auch die B-Jugendlichen des SV Sonsbeck gegen den Rumelner TV. Die A-Jugend der SG Birten/Ginderich setzt alles auf einen Überraschungserfolg gegen den Niederrheinligisten aus Homberg.

Trotz aller Vorfreude hat Kolkenbrock auch eine Träne im Knopfloch. Obwohl die Jugendabteilung der Menzelener floriert und von den Bambini bis zur A-Jugend mindestens eine Mannschaft gemeldet war, hat sich kein Team bis ins Finale auf eigener Anlage durchsetzen können. "Das ist zwar sehr schade, aber der Pokal ist und bleibt auch Glückssache. Die anderen Mannschaften haben auch darum gekämpft und sich den Einzug verdient", zeigte sich Kolkenbrock als sportlicher Verlierer, der sich auf spannende Partien freut bei dann hoffentlich besserem Wetter als in den vergangenen Tagen.

(sfk)