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Montenbruck rückt beim SV Budberg zwischen die Pfosten

Frauen-Fußball : Montenbruck rückt beim SVB zwischen die Pfosten

Die Budbergerinnen müssen auf der Torwart-Position einen Wechsel vornehmen. Kim Stawowy hat sich an der Patellasehne verletzt. Sonntag geht’s in der Regionalliga gegen den Herforder SV.

Ausgerechnet vor dem letzten Regionalliga-Spiel des Jahres müssen die Fußballerinnen des SV Budberg eine Hiobsbotschaft verkraften. Torhüterin Kim Stawowy wird in der Partie gegen den Herforder SV nicht dabei sein. Die 20-Jährige musste sich einem MRT unterziehen und kam mit der Diagnose „Patellasehnen-Anriss zurück. Ohne OP wäre eine Rückkehr bis zur in vier Monaten beginnenden zweiten Saison-Hälfte möglich.

Lisa Montenbruck wird also gegen den Tabellenletzten zwischen den Pfosten stehen. Trainer Jürgen Raab beklagt zudem noch weiteres Fachpersonal, auf das er verzichten muss. Katharina Presch und Sabrina Tinz sind in der Woche in den Flieger nach New York gestiegen. Daheim geblieben sind Sarah Hake und und Ann-Kathrin Dahmen – die eine muss sich dafür mit einer Grippe, die andere mit Achillessehnenproblemen herumschlagen. „Aber es ist egal, wer am Sonntag auf dem Platz steht“, sagt Raab, „für uns kann es nur eine Marschrichtung geben. Wir wollen gewinnen.“

Der SVB möchte sich etwas absetzen und „zumindest mit dem vor uns stehenden SV Menden wieder gleichziehen.“ Wäre nicht schlecht, denn mit zehn Punkten auf dem Konto und dann vielleicht auf einem Abstiegsrang ließe sich so gemütlich Weihnachten nicht feiern. Die Gäste müssen gar befürchten, dass sie die Feiertage mit der Roten Laterne verbringen. Der frühere Bundesligist, der im Oktober einen Trainerwechsel vollzog und Fabian Franz für den entlassenen Alexander Wallenstein vorstellte, hat auf fremden Plätzen noch nicht mit Feuerwerken aufwarten können. Ganze zwei Treffer gab‘s auswärts, immerhin reichte das für zwei Punkte. Das Hinspiel endete 1:1.

(DK)