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Mitglieder vom Triathlon-Team Rheinberg stehen vor intensiven Wochen

Triathlon : Rheinberger Triathleten stehen intensive Wochen bevor

Die Mitglieder des Triathlon-Teams wollen ein straffes Programm absolvieren. Jens Gosebrink träumt vom Ironman auf Hawaii, Klaus Niklas nimmt sein erstes Langdistanz-Rennen in Angriff.

Die Mitglieder des Triathlon-Teams Rheinberg (TTR) haben ihre Fahrpläne für die restliche Saison festgezurrt. Neben zwei noch ausstehenden Wettkämpfen in der NRW-Liga, die am 20. August in Riesenbeck sowie am 12. September in Ratingen stattfinden sollen, gehen die vier Triathleten auch bei Einzelwettbewerben an den Start.

Besonders Jens Gosebrink steht in den kommenden Wochen ein straffes Programm bevor. Am kommenden Sonntag, 8. August, wird er beim Ironman 70.03 in der estnischen Hauptstadt Tallinn antreten. Drei Wochen später, am 29. August, geht er ebenfalls über die Halbdistanz in Duisburg an den Start. Bei beiden Wettbewerben kann er sich für die 70.3-Weltmeisterschaft qualifizieren, die im kommenden Jahr in Neuseeland stattfinden wird.

Ebenfalls eine attraktive Belohnung könnte sich der Weseler Gosebrink dann am 18. September beim Ironman in der italienischen Region Emilia-Romagna sichern. Mit einem guten Ergebnis über die Langdistanz winkt die Teilnahme am Ironman auf Hawaii 2022, dem Mekka der Triathleten. Für dieses Ziel peilt Gosebrink in Italien eine Zeit von unter neun Stunden an.

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Derweil wird TTR-Starter Klaus Niklas am 5. September bei der Challenge in Roth an den Start gehen – sein erstes Rennen überhaupt über die Langdistanz. Diesen Traum erfüllt er sich nun, nachdem das Rennen im Juli 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Klaus kann seinen Start in Roth derweil kaum noch erwarten. „Ich habe bereits im Oktober 2019 die Vorbereitung auf Roth aufgenommen. Als das Rennen dann im März 2020 abgesagt wurde, habe ich mich für die Option entschieden und meine Teilnahme um ein Jahr verschoben.“

Nun bereitet er sich wiederum seit Oktober auf die diesjährige Auflage vor. „Es läuft insgesamt ganz gut, aber aufgrund der geschlossenen Schwimmbäder leidet die Schwimmform ein wenig und ist nicht auf dem gewünschten Level“, konstatiert Niklas. Er habe im vergangenen Jahr nur 70 Kilometer im Wasser zurücklegen können, üblich seien 200 bis 300 Kilometer. Derweil lägen das Training auf dem Rad (700 Kilometer) und auf der Laufstrecke (180 Kilometer) auf einem guten Level. Niklas ist aber optimistisch. „Ich bin sehr zuversichtlich, die Schwimm-Performance in den verbleibenden Wochen noch zu verbessern und freue mich schon sehr auf den Wettkampf.“

TTR-Athlet Christian Gawlik wird ebenso wie Jens Gosebrink am 29. August beim Ironman 70.3 in Duisburg um Platzierungen kämpfen – doch das unter völlig anderen Voraussetzungen. Gawlik ist zuletzt vor genau zehn Jahren auf Mallorca über die Halbdistanz gestartet, kam damals nach rund fünfeinhalb Stunden ins Ziel. „Ich hoffe, diese Zeit auch nun wieder zu erreichen, auch wenn es durch Trainingsrückstände aufgrund von Corona schwer werden könnte“, sagt Gawlik.

Fernando Concha, der vierte Triathlet im Rheinberger Bunde, wird derweil am 10. September bei der Challenge Almere-Amsterdam in den Niederlanden antreten. Dort möchte er in seiner Altersklasse einen Platz unter den besten zehn Athleten erreichen.