Tischtennis Millinger Frust vor dem Derby in Xanten

Kreis · Tischtennis: Die „Buben“ hatten um einen Ausweichtermin gebeten. Die Domstädter stimmten nicht zu. Somit geht der SVM „ohne Vier“ ins Bezirksliga-Derby. Von der Problematik ist auch der SV Millingen II in der Bezirksklasse betroffen.

 Michael Zeltsch (TuS Xanten) versichert, dass eine Verlegung des Bezirksliga-Derbys gegen Millingen nicht möglich war.

Michael Zeltsch (TuS Xanten) versichert, dass eine Verlegung des Bezirksliga-Derbys gegen Millingen nicht möglich war.

Foto: van Offern, Markus (mvo)

Morgen steigt das Nachbarschaftsduell zwischen den Tischtennis-Bezirksligisten SV Millingen und TuS Xanten. Die Millinger hätten diese Partie gerne verlegt, aber die Domstädter stimmten nicht zu. In der Bezirksklasse will der TuS Borth seinen Lauf fortsetzten.

Landesliga: Der TuS 08 Rheinberg II kann an diesem Wochenende neue Kräfte sammeln. Das Team um Kapitän Kai Hübert hat spielfrei. Das zunächst angesetzte Auswärtsspiel gegen den Weseler TV wurde auf den 9. November verlegt.

Bezirksliga: Das Derby zwischen dem SV Millingen und dem TuS Xanten nahm schon weit vor dem Spieltag ordentlich Fahrt auf. „Wir haben vor langer Zeit versucht, mit Xanten eine Verlegung des Spiels auszumachen, da vier unserer sieben Spieler am Samstag nicht antreten können“ erklärt SVM-Kapitän Henning Blankenstein. „Leider hat Xanten nicht einen einzigen Ausweichtermin in der gesamten Hinrunde angeboten“ führt er weiter aus. Der Umstand, dass der Gegner jedoch selbst zwischenzeitlich eine Partie gegen den TTV BW Neudorf verschieben konnte, stößt Blankenstein sauer auf. „Wir müssen das akzeptieren, das ist ihr gutes Recht als Heimmannschaft, auch wenn ich mir ein bisschen mehr Sportsgeist gewünscht hätte“, betont er.

TuS-Spieler Michael Zeltsch kann diesen Unmut nachvollziehen. Allerdings habe es keine Möglichkeit zur Verlegung gegeben. „Der einzige freie Termin in den Herbstferien hätte bei uns zu eigener Personalnot geführt“, versichert er. Für ihn wird die Partie aus diesem Grund aber längst noch nicht zu einem Durchmarsch. Die Motivation ist also auf beiden Seiten enorm hoch.

Bezirksklasse: Von der Problematik des vorgenannten Derbys ist auch der SV Millingen II betroffen. Zwei Akteure müssen in der Bezirksliga aushelfen. Kapitän Lars Wesling kommt zudem gerade erst von einer Verletzungspause zurück und steht in der heutigen Partie gegen den SV Walbeck ohne jegliches Training an der Platte. „Wir sind dadurch klarer Außenseiter und haben eher wenig Chancen auf einen Erfolg“, so Wesling. Mit einem Blick in die Zukunft würde er sich zum Ende der Rückrunde einen Mittelfeldplatz wünschen. „Wir wollen nämlich gar nicht erst in Abstiegsgefahr geraten“ verdeutlicht er.

Nach einem deutlichen 9:1-Erfolg im ersten Saisonspiel gegen den TTV Rees-Groin IV, will der TuS Borth nun weiterhin in den oberen Tabellenrängen verweilen. TuS-Spitzenspieler Peter Potjans würde aus diesem Grund in der heutigen Partie gegen den SV BW Dingden gerne beide Punkte mitnehmen. Der eigene Kader wird für diese Aufgabe von der Nummer eins bis zur Nummer sechs komplett antreten. Der Kontrahent ist nach dem Abstieg in der vergangenen Spielzeit schwer zu bewerten. „Wir werden aber niemanden unterschätzen“, verspricht Potjans.

Für den Aufsteiger TuS 08 Rheinberg III ist der Saisonauftakt beim TSV Weeze eine gute Standortbestimmung. Mannschaftsführer René Viktora blickt mit großer Vorfreude auf die neue Spielzeit. „Wir spielen zwar nicht in Bestbesetzung, hoffen aber auf einen knappen Sieg“, sagt Viktora. Im weiteren Saisonverlauf würde er mit seinem Team gern um die ersten drei Plätze mitspielen. Der hohe Anspruch geht auch mit zwei Neuzugängen aus der Bezirksliga einher. Im mittleren Paarkreuz werden von nun an Dirk Jäkel (Dingden) und Atila Was (Königshof) antreten.

Damen-Bezirksliga: Der TuS 08 Rheinberg steht nach seiner Auftaktniederlage am vergangenen Wochenende vor einer weiteren Herausforderung. Die Rheinbergerinnen werden heute Abend beim Gastspiel in Voerde nach der Einschätzung von TuS-Spielerin Anne Vasen auf einen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt treffen. Vasen selbst kann die Partie nur aus der Ferne verfolgen, da sie momentan im Urlaub verweilt. Als Ersatz springt Iris Lerch nach ihrer Babypause ein. Dazu werden Silke Meseck, Sabine Neuhoff und Denise Becker alles geben, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.