Fußball : "Mehr positive Resultate erzielen"

Fußball: Am Dienstag beginnt beim SV Budberg die Vorbereitung. Der Kapitän spricht deutliche Worte.

Budberg Morgen starten die Landesliga-Fußballer des SV Budberg in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Hinter Kapitän Tim Pacynski und seinen Teamkollegen liegt eine deprimierende Hinrunde mit nur einem Punktgewinn. Im RP-Gespräch blickt der 26-Jährige zurück und äußert sich zu den Zielen bis zum Saisonende.

Herr Pacynski, mit welchen Gedanken kehren Sie am Dienstag auf den Platz zurück?

Tim Pacynski Die Ausgangslage ist natürlich alles andere als einfach für uns. Doch wir haben nichts zu verlieren. Und die Stimmung ist gar nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand vermuten lässt. Trotz der vielen Niederlagen vor dem Jahreswechsel waren zumeist 15 bis 16 Spieler beim Training. Da habe ich schon andere Zeiten beim SV Budberg miterlebt. Von außen wird oft von einer großen Krise gesprochen. Ich sehe das ein bisschen anders.

Wo liegen die Hauptgründe für die schwache Punkteausbeute?

Pacynski Der Kader ist sehr jung und unerfahren. Abgänge von wichtigen Spielern wie Sebastian Iwe, Dennis Schmitz oder Simon Poredda haben große Lücken hinterlassen. Die Mannschaft braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Sie ist intakt und wird bestimmt nicht auseinanderbrechen. Die Winterpausen-Abgänge fallen nicht ganz so schwer in Gewicht. Einzig Benny Dolle wird uns wirklich fehlen.

  • Lokalsport : Budberg verabschiedet sich von Tim Pacynski
  • Lokalsport : HSV-Junioren erzielen positive Bilanz
  • Lokalsport : Deutliche Pleite bei "Paccos" Abschied

Warum hat der Trainerwechsel nicht den erwünschten Erfolg gebracht?

Pacynski Es war ein unglücklicher Zeitpunkt. Es ist immer schwierig für einen neuen Trainer, mitten in der Saison eine Mannschaft zu übernehmen. Schließlich konnte er nicht seine Ideen in die Vorbereitung einbringen. Ich bin daher guter Dinge, dass nach der Winterpause die Handschrift von Peter Scheuren zu erkennen sein wird und es für den SV Budberg in den nächsten Monaten besser läuft.

Was haben Sie sich als Kapitän für die Rückrunde vorgenommen?

Pacysnki Ich möchte versuchen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und dafür sorgen, dass niemand hier den Kopf hängenlässt.

Und was möchte die Mannschaft bis zum Saisonende erreichen?

Pacynski Ich will doch sehr hoffen, dass wir mehr Punkte holen. Wir machen uns nichts vor und wissen, dass es sehr schwer wird, die Landesliga zu halten. Es ist immens wichtig, Konstanz reinzubekommen, den Abwärtstrend zu stoppen und mehr positive Resultate zu erzielen — auch im Hinblick auf die nächste Saison. Als negatives Beispiel habe ich den SV Neukirchen vor Augen, der in die A-Liga durchgereicht wird.

RENE PUTJUS FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

(RP)