Kreisliga C-Vereine im Fußballkreis Moers ziehen positives Fazit zum neuen Modus

Versammlung der Vereinsvertreter in Rheinberg : C-Ligisten ziehen positives Fazit zum neuen Spielmodus

Bei einer Versammlung der Vereinsvertreter beim TuS Borth erhielt Staffelleiter Peter Hanisch überwiegend positive Rückmeldungen. Ob der Modus auch in der kommenden Saison beibehalten wird, hängt allerdings von den Meldungen ab.

Es war schon eine Überraschung, als der Kreisfußball-Ausschuss (KFA) im Sommer 2018 in Person von Peter Hanisch eine Neuordnung des Spielbetriebs in der Kreisliga C vorstellte. Der KFA wollte mit dieser Maßnahme den Schwund an Mannschaften in dieser Spielklasse stoppen. Am Dienstagabend trafen sich nun die Vereinsvertreter der Gruppen 1 und 2 beim TuS Borth, um eine erste Bilanz zu ziehen.

Generell, so die einhellige Meinung der Versammlung, werde der neue Modus gut angenommen. Rainer Lempert, Fußball-Abteilungsleiter des SV Millingen, bemängelte allerdings, dass die erste und zweite Mannschaft des SVM nur an wenigen Tagen gemeinsam ihre Heimspiele austragen konnten. „Das Vereinsleben, gerade bei kleineren Vereinen leidet darunter“, sagte Lempert. Hanisch argumentierte, dass die Schlüsselzahlen bei der unterschiedlichen Zahl von Vereinen in den Ligen nicht übereinstimmen und entsprechende Kopplungen schwierig seien.

Anschließend stellte Hanisch den weiteren Verlauf des Spielbetriebs in der laufenden Saison vor. Demnach werden die jeweils vier erstplatzierten Vereine der Gruppen 1 und 2 den Aufsteiger in die Kreisliga B ausspielen. Aber auch die Vereine, die auf den Rängen zwei bis fünf landen, brauchen ihre Aufstiegshoffnungen noch nicht begraben. In Playoff-Spielen ermitteln der Zweite gegen den Fünften und der Dritte gegen den Vierten einen weiteren Aufsteiger.

Rainer Lempert vom SV Millingen übte leise Kritik, da viele Spiele von erster und zweiter Mannschaft nicht mehr koppelbar seien. Foto: SV Millingen

„Wir wollen,dass wir Fußball spielen“, umschrieb Hanisch das, was die übrigen C-Ligisten betrifft. Diese spielen in einer Fairplay-Runde ihre Besten aus. Dabei gibt es nur wenige Einschränkungen: Eingewechselt dürfen so viele Spieler, wie vorhanden sind. Auch Neuzugänge, die zur Winterpause den Verein gewechselt haben, dürfen gegen den Ball treten. Am Ende gibt es einen ausgelobten Preis. Wie der aussieht, verriet Hanisch nicht. Die betroffenen Verein dürfen sich also auf ein „Weihnachtsgeschenk“ mitten im Sommer freuen.

Ob dieser Modus auch in der Spielzeit 19/20 Bestand hat, ließ Hanisch offen. „Das richtet sich danach, wie viele Mannschaften für die C-Ligen gemeldet werden“. Am Rande des Treffens wurde zudem bekannt, dass sich der SV Orsoy II, der sich für die Aufstiegsrunde sportlich qualifiziert hat, lieber in der Fairplay-Runde antreten möchte. Dafür könnte die vierte Mannschaft des SV Budberg nachträglich aufrutschen. Geklärt sind dagegen die Zuständigkeiten beim Kreisfußball-Ausschuss. Enes Krupic ist Staffelleiter der Aufstiegsrunde, sein KFA-Kollege Andre Horstmann betreut die Fairplay-Runde.

Die Aufstiegsrunde startet am Sonntag, 17. Februar, mit den folgenden Begegnungen:
SV Millingen II – SV Vynen-Marienbaum II, Borussia Veen II – TuS Rheinberg, SV Ginderich – TuS Borth II, Viktoria Alpen II – SV Orsoy II/SV Budberg IV.

Die Fairplay-Runde startet am Sonntag, 10 März. Hier spielen:
SV Budberg IV/SV Orsoy II – TuS Xanten II, Alemannia Kamp II – Viktoria Birten II, Conc. Ossenberg II – SV Büderich II, DJK Wardt – TuS Rheinberg III, TuS Baerl II – SV Menzelen II.

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