Kreisliga A: Alpen will seine kleine Serie ausbauen

Kreisliga A : Alpen will seine kleine Serie ausbauen

In der Kreisliga A peilt Viktoria den dritten Sieg an, muss aber im Derby gegen die „Wundertüte“ SV Millingen spielen.

Am 3. Spieltag der Kreisliga A stehen sich vier Nordvereine im direkten Duell gegenüber. Die noch ungeschlagenen Alpener treffen im Derby auf den SV Millingen.

Nisfad Grgic hatte nach der Punkteteilung gegen den TV Asberg Grund zur Freude. Der SV Millingen holte den ersten Zähler in der noch jungen Saison. Ein wichtiges Erfolgserlebnis für die eigene Moral. Da kommt der kommende Gegner gerade recht: „Alpen ist für mich der Gesamtfavorit in der Liga“, mahnt Grgic. Aber: „Sie werden uns vielleicht einfacher liegen, da sie viel Ballbesitz haben werden.“ Max Pullich hat seine Rotsperre aus den Stadtmeisterschaften abgesessen. Ein wichtiger Mann kehrt am Wochenende also zurück.

Für den gegnerischen Coach Jörg Schütz ist der SV Millingen „eine Wundertüte, da man nicht weiß, welche Leute sie mitbringen“. Viktoria Alpen peilt den dritten Sieg im dritten Spiel an. Schütz kann personell wohl aus dem Vollen schöpfen, auch wenn Andreas Dargel und Nils Speicher zuletzt mit „leichten Wehwehchen“ zu kämpfen hatten.

Ein weiteres direktes Duell wird am Xantener Fürstenberg ausgespielt. Der TuS Xanten trifft auf den noch sieglosen SV Orsoy. Mit einem Sieg im Rücken möchte die Mannschaft von Thomas Dörrer zu Hause nachlegen, um als Aufsteiger möglichst schnell den Abstand nach unten zu vergrößern. Entgegenkommen wird dem TuS die gelb-rote Karte von Orsoy-Stürmer Fatih Sanverdi. „Trotzdem dürfen wir uns nicht ausruhen und müssen voll konzentriert in das Spiel gehen“, sagt Dörrer. Das Team von Daniel Zvar war gegen Alpen so nah dran am ersten Sieg, am Ende wurde eine 2:0-Führung leichtfertig hergegeben. „Es wird nicht einfacher“, weiß der 43-Jährige. Allerdings muss er neben Sanverdi zudem ohne Erkan Ayna und Pierre Drößmar auskommen. „Xanten hat in Rheurdt ein Ausrufezeichen gesetzt. Sie sind in der Liga angekommen“, so Zvar.

Einen weiteren Schritt nach vorne machen möchte auch der TuS Borth. Mit einem ähnlich disziplinierten Auftritt wie beim 1:0-Erfolg in Scherpenberg sollen die nächsten Punkte her. Gegner VfL Repelen II konnte genau wie Borth in der englischen Woche den ersten Dreier einfahren. „Ich kenne die Mannschaft sehr gut“, sagt Frank Misch, der wieder auf Mathias Malorny zählen kann.

Der SSV Lüttingen steht ebenfalls mit drei Punkten da. Gegner VfL Rheinhausen hingegen liegt punktlos am Tabellenende. Im letzten Aufeinandertreffen Anfang Mai gelang dem SSV noch ein 2:1-Erfolg. „Trotzdem sind vor allem die ersten Spiele immer sehr schwierig“, meint Stefan Kuban. Der Coach hat sich nach der intensiven Partie gegen Hohenbudberg (2:3) dazu entschieden, mit dem Training etwas kürzer treten zu wollen. „Die Jungs sollen sich etwas ausruhen“, sagt er.

Bei Mirco Dietrich saß der Stachel am Mittwochabend noch sehr tief. Seine Mannschaft verlor überraschend mit 1:2 gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Rumeln hat sehr tief gestanden“, sagte der Trainer rückblickend. Besonders bitter: Patrick Utech sah nach einem Handgemenge glatt Rot. Dietrich rechnet mit vier Wochen Sperre. Nach Silas Baumbach, der gegen Borth vom Platz flog, ist es bereits der zweite Platzverweis für Concordia Ossenberg. Beim TV Asberg soll nun auf die positiven Erkenntnisse aufgebaut werden. „Im Aufbauspiel war es trotz der Niederlage ordentlich“, sagt Dietrich. Nach einer „passiven Spielweise“ vorne in der Spitze wünscht sich der 34-Jährige aber noch die letzte Konsequenz.

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