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Kreisliga A: Abgebrochene Partie zwischen Orsoy und Büderich nun vor Sportgericht

Fußball Kreisliga A : Kreisliga-Partie Orsoy gegen Büderich nun ein Fall fürs Sportgericht

Das abgebrochene Spiel erhitzt auch nach einigen Tagen noch die Gemüter. Büderichs Trainer Stefan Tebbe sieht seine Mannschaft benachteiligt, Orsoys Übungsleiter Daniel Zvar spricht von einer ausgeglichenen Schiedsrichterleistung.

Nach dem Spielabbruch der Kreisligapartie vom vergangenen Sonntag zwischen dem SV Orsoy und dem Büdericher SV bleiben die Gemüter erhitzt – zumindest bei den Gästen, die noch vor Ablauf der Nachspielzeit geschlossen den Platz verlassen hatten.

Sie fühlten sich in Orsoy vom Unparteiischen Yasin Kaya verpfiffen. Der Unmut begann schon vor dem Anpfiff, weil das Spiel nicht auf dem Hauptplatz stattfand, der sich laut Büderichs Trainer Stefan Tebbe in „bestem Zustand“ befunden habe. Der Nebenplatz hingegen sei löchrig gewesen, dadurch habe erhöhtes Verletzungsrisiko bestanden. Dass es mit Markus Dachwitz einen Büdericher traf, der sich schwerer verletzte, war allerdings nicht das einzige Ärgernis für Tebbe. Neben fragwürdigen Abseitsentscheidungen war ihm die Art und Weise, wie die Orsoyer Spieler sich auf dem Platz verhalten hatten ein Dorn im Auge – und, wie der Schiedsrichter damit umging. „Wir wurden beleidigt, getreten und bespuckt und haben dafür auch noch die Karten bekommen“, monierte Tebbe. Jan Satzinger und Christopher Peglow waren des Feldes verwiesen worden.

Tebbes Gegenüber Daniel Zvar befand die Schiedsrichterleistung nicht als einseitig, beide Teams hätten Freistöße erhalten. Zu den Szenen, die zu den Platzverweisen führten, konnte er wenig sagen: „Da stand ich einfach zu weit entfernt.“ Ein unfaires Spiel habe er aber nicht gesehen, sagte er weiter.

Wie das abgebrochene Spiel letztendlich gewertet wird, steht noch nicht fest. Der Fall liegt nun beim Kreissportgericht. „Trotz der Ostertage sind wir bemüht, eine zeitnahe Entscheidung zu treffen. In der ersten Maiwoche sollte es soweit sein“, sagt Heinz Kremers, der Vorsitzende der Spruchkammer des Fußballkreises Moers. Dann steht auch fest, wer die Kosten tragen muss.