Lokalsport: Konkurrenz rückt SVS auf die Pelle

Lokalsport: Konkurrenz rückt SVS auf die Pelle

Fußball-Landesliga: Sonsbeck steckt mehr denn je im Abstiegskampf. Morgen in Rhede müssen drei Punkte her.

Die Abstiegsangst geht beim SV Sonsbeck noch nicht um. Das könnte sich aber am Sonntag ändern, wenn das Landesliga-Spiel gegen den Mitkonkurrenten VfL Rhede verloren gehen sollte. Die Rot-Weißen haben 28, die Hausherren als Tabellenzwölfter 29 Punkte auf der Habenseite liegen. Die Konkurrenz dahinter schläft nicht. Der SV Hönnepel/Niedermörmter (26) ist dem SVS auf die Pelle gerückt. Hamborn 07 sowie der Drittletzte VfL Repelen (beide 25) liegen in Sichtweite. "Ich habe nie gesagt, dass wir schon aus der Gefahrenzone sind. Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns und die Rheder", so Trainer Thomas von Kuczkowski.

Für die Hausherren, die gut in die Saison gestartet und sogar mal Tabellenführer waren, ging's stetig bergab. Zu Hause ist der VfL keine Macht. Mit zwölf Punkten aus zwölf Partien liegt das Team auf dem letzten Rang der Heimtabelle. Die Sonsbecker haben derweil ein Offensivproblem. Hinten steht die Mannschaft sicher. Am vergangenen Sonntag tat sich Tabellenführer 1. FC Kleve extram schwer, gefährliche Chance zu kreieren.

Doch beim SVS läuft es nach vorne nicht rund, es werden zu wenige Treffer erzielt. So passt es von Kuczkowski überhaupt nicht, dass er in Rhede auf Max Fuchs verzichten muss. Der Stürmer sei "im Moment gut drauf". Fuchs hatte beim 2:0-Kreispokal-Erfolg in Meerfeld die Gelb-Rote Karte gesehen. "Obwohl er überhaupt nichts gemacht hat", meint der Trainer. Der Referee verwies Fuchs wegen einer verbalen Entgleisung des Feldes. Der Unparteiische schickte zudem von Kuczkowski hinter die Bande. Der Schiri-Assistent fühlte sich von ihm auf den Schlips getreten. 100 Euro Ordnungsgeld muss der Trainer deshalb zahlen.

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"Das Pokalspiel müssen wir ganz schnell abhaken, noch enger zusammenrücken und uns nur auf das Duell in Rhede fokussieren." Neben Fuchs fallen die verletzten Dennis Schmitz und Jonas Gerritzen weiter aus. Rot-Sünder Felix Terlinden darf erst am 10. Mai im Kreispokal-Finale wieder mitmischen. Der SVS-Coach hegt etwas Hoffnung, dass Kai Schmidt sowie Niklas Maas morgen im Kader stehen. Beide drehten in Meerfeld während des Spiels ihre Laufrunden und unterzogen sich gestern im Abschlusstraining einem Härtetest. "Sie wollten eigentlich schon eher zurück auf den Platz", weiß von Kuczkowski. Schmidt und Mass würden die Offensive sicherlich beleben.

Ein "Dreier" in Rhede wäre enorm wichtig. Stand jetzt, müssen mindestens sechs Teams in den sauren Apfel beißen; die drei am schlechtesten platzierten Mannschaften der beiden Gruppen absteigen. Die 15. der Abschlusstabelle konkurrieren mit den Vize-Meistern der sechs Bezirksligen in vier ausgelosten Paarungen (Hin- und Rückspiel) um vier freie Landesliga-Plätze.

(PUT)