Kein Rheinberger Befreiungsschlag in der Tischtennis-Verbandsliga

Tischtennis : Kein Rheinberger Befreiungsschlag

Zum Ende der Hinrunde musste die Verbandsliga-Mannschaft zwei weitere deutliche Niederlagen einstecken. Auch für die Borther Bezirksliga-Herren endete der Doppel-Spieltag ohne Erfolgserlebnis.

Rheinbergs „Zweite“ hat sich als Tabellenvorletzter in die Winterpause verabschiedet. Millingen II steht noch einmal in 2019 an den Tischen.

Verbandsliga: Der TuS 08 Rheinberg II kassierte am Jahresende nochmals zwei deutliche Pleiten. Ohne Jens Menden und Wilhelm Kieselmann unterlag der Aufsteiger bei Union Frintrop mit 2:9. Lediglich Patrick Kison/Michael Zeltsch und Michael Volkmann gewannen ihre Spiele.

Die nächste Partie verlief ähnlich enttäuschend. Bei Meiderich 06/95 hieß es am Ende 3:9. Dieses Mal glänzte Volkmann im Doppel mit Orhan Aydin. Kieselmann und Ersatzmann René Viktora überraschten mit klaren Einzelsiegen. „Wir waren wie erwartet chancenlos“, sagte Viktora. Rheinberg II kehrt am 11. Januar fürs erste Heimspiel der Rückserie zurück an die Platten.

Bezirksliga: Eigentlich gehört Frank Schankweiler der dritten Mannschaft des SV Millingen an. Nun war er aber der Matchwinner der „Ersten“ beim 9:7-Heimsieg über den TTV Rees-Groin III. Auch Andreas Sowinski, der im Doppel mit seinem Sohn Benjamin einen 0:2-Rückstand noch umbog, überzeugte. „Die beiden haben eine überragende Leistung gezeigt“, freute sich Kapitän Henning Blankenstein nach seinem siegreichen Schlussdoppel. Punkte: Blankenstein/Wolf (2), B. Sowinski/A. Sowinski, B., Sowinski (2), Blankenstein, Wolf, Müller, Schankweiler.

Peter Potjans hatte sich für den TuS Borth mindestens zwei Punkte aus den Duellen mit dem Post SV Kamp-Lintfort und der DJK Kellen erhofft. Es reichte aber nur zu einem Remis. „Gegen Lintfort lief es von Anfang an nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben“, blickte Potjans auf das 4:9 zurück. Mit der Leistung im oberen Paarkreuz (0:4) konnten die Borther nicht zufrieden sein, auch wenn das Spiel zwischenzeitlich sehr eng war. TuS-Punkte: Potjans/Cremers, Kaschner, Fischer, Hain; PSV-Punkte: Eichhof/Vollrath, Hültenschmidt/Stawarczyk, Vollrath (2), Eichhof (2), Stawarczyk, Dargel, Tophoven.

Gegen Kellen war’s spannender. „Weil wir mit 7:8 zurücklagen, müssen wir uns mit dem Ergebnis zufriedengeben“, so Kapitän Potjans. Der Spitzenspieler erwischte einen besseren Tag als gegen den PSV. Als Tabellensechster verabschiedeten sich die Borther ohne Sorgen in die wohlverdiente Winterpause. Punkte: Potjans/Cremers (2), Hain/Weerts, Potjans (2), Weerts (2), Hain.

Bezirksklasse: Nach anfänglichen Schwierigkeiten fuhr der TuS 08 Rheinberg III in Walbeck den elften Sieg im zwölften Spiel ein (9:4). „Nach dem 1:2-Rückstand im Doppel wurden wir sicherer“, berichtete René Viktora. Der Mannschaftsführer feierte sein Saison-Debüt. Er freute sich mit seinen Team-Kollegen über die „Winter-Meisterschaft“. Punkte: Zeltsch/Gutschek, Zeltsch (2), Waschipki (2), Gutschek (2), Lindner (2).

Beim ersten Verfolger der Rheinberger lief ebenfalls alles nach Plan. Der TuS Xanten setzte seinen Lauf mit einem 9:2 gegen den abstiegsbedrohten TTC Kranenburg fort. Michael Brandt war noch nicht richtig fit und erreichte nicht sein gewohntes Niveau. „Das Ergebnis ist unterm Strich etwas zu hoch ausgefallen. Dennoch freuen wir uns über eine gelungene Hinrunde“, so das Fazit von Martin Artz. Punkte: Chmill/Artz, Rynders/Ftorek,  Chmill (2), Artz (2), Cornelißen, Rynders, Ftorek.

Ganz anders ist die Gefühlslage beim SV Millingen II nach dem 3:9-Schlappe bei Blau-Weiß Dingden. „Die Niederlage fiel zu hoch aus. Aber letztendlich war sie berechtigt“, sagte Rolf Ehlert, der sich immerhin einen Zähler im Einzel erkämpfte. Da die „Buben“ am nächsten Sonntag um 14 Uhr noch gegen den SV Walbeck antreten werden, besteht noch die Möglichkeit, die direkten Abstiegsränge vor Weihnachten zu verlassen. Punkte: Ehlert, Ingenillem, Wesling.

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