Lokalsport: Kein Nachfolger in Sicht: Gundlach macht weiter

Lokalsport: Kein Nachfolger in Sicht: Gundlach macht weiter

Heinrich Gundlach traute seinen Augen nicht, als er die Hauptversammlung des TuS Xanten eröffnete. "Der Besuch war nicht zufriedenstellend. So gering wie in diesem Jahr war die Beteiligung noch nie", sagte der Vorsitzende später.

Erfreut nahm Gundlach aber die Kassenlage des Vereins zur Kenntnis. Die sei gesund. Aber durch die hohen finanziellen Eigenleistungen bei den Investitionen "gebe es keine größeren Spielräume". Die Entlastung des Kassenwartes Jürgen Peters erfolgte einstimmig.

Die Abteilungsberichte belegen die eindrucksvollen Leistungen in den Bereichen Breiten- und Leistungssport sowie in der Integration und der außersportlichen Jugendarbeit. Erfreulich ist der Zuwachs der Mitgliederzahlen im Kinder- und Jugendbereich, so Gundlach. Weniger erfreulich sei die Tatsache, dass im "Mittelalter" ein Rückgang zu verzeichnen ist. Die größten Zuwachsraten gab's bei den Gesundheitsangeboten und dem Besuch des Fitnessraums. Geblieben ist die Tendenz, die Angebote mehrerer Abteilungen im Jugend- und Seniorenbereich anzunehmen.

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Der Tagesordnungspunkt Wahlen wurde schon zu Beginn geändert, da die Wahl des 1. Vorsitzenden und die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden entfielen. Weil kein Nachfolger gefunden wurde, bleibt Gundlach Vorsitzender. Er war ohnehin 2017 für zwei Jahre gewählt worden. Als Stellvertreter wurde Frank Bousardt in seinem Amt einstimmig bestätigt.

Da zwei noch gewählte Kassenprüfer in Abteilungsvorstände gewechselt sind, mussten diesmal drei Kassenprüfer bestimmt werden. Werner Borchers, Gerd Böhmer und Marion Evers erklärten sich dazu bereit. Unter dem Punkt Verschiedenes wurde über eine Arbeitsgruppe diskutiert, die sich mit einer Analyse des TuS und seinem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit befassen wird.

(put)