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Kapitän Tim Weichelt kehrt zurück ins Tor des Landesligisten SV Sonsbeck

Fußball-Landesliga : Sonsbecks Nummer eins Tim Weichelt ist wieder da

Tim Weichelt, Kapitän und Sprachrohr des Spitzenreiters, ist nach auskurierter Knieverletzung beschwerdefrei. Am Sonntag beim Schlusslicht RSV Praest wird der 33-Jährige wieder zwischen den Pfosten stehen.

Der Kapitän ist zurück. Tim Weichelt, die Nummer eins im Tor des Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck, steht nach seiner Knie-Operation und acht Wochen Pause wieder zwischen den Pfosten des Spitzenreiters. Sein Comeback feierte der 33-Jährige beim 5:1-Erfolg im Niederrhein-Pokal bei Preußen Duisburg. Auch am Sonntag in der Meisterschaft gegen BW Dingden spielte Weichelt, er konnte die bittere 1:2-Niederlage gegen den schärfsten Verfolger allerdings nicht verhindern. „Wir haben kämpferisch wie spielerisch nicht unsere Leistung gebracht. Deshalb müssen wir uns an die eigene Nase packen“, sagte der Kapitän.

Unter der Woche wurden in Sonsbeck die Fehler analysiert und die Pleite aufgearbeitet. Mittendrin war Weichelt, dessen Rückkehr auf den Platz sicherlich ein wichtiger Faktor im Aufstiegskampf ist. „Tim ist einer der besten, vielleicht sogar der beste Keeper in der Liga“, meinte Chefcoach Heinrich Losing vor dem sonntäglichen Duell in Praest. Für seinen Schlussmann war die Zeit in der Zuschauerrolle nicht einfach. „Ich spiele schon einige Jahre Fußball, aber so eine lange Verletzungsphase hatte ich noch nie. Es ist immer doof, nicht mitmachen zu können. Ich freue mich, dass ich jetzt wieder auf dem Platz helfen kann“, so Weichelt, der trotz seiner Verletzung regelmäßig bei den Übungseinheiten vorbeischaute und mit Trainer, Mannschaftsrat sowie Teamkollegen im engen Austausch stand.

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Für den Schlussmann war’s schön, mit anzusehen, dass sein Vertreter Stefan Hüpen „seine Sache sehr gut gemacht“ habe. „Er hat natürlich auch von einer guten Abwehr vor ihm profitiert“, schmunzelte der Routinier. Seit zwei Wochen trainiert Weichelt wieder voll mit und ist nach den zwei Begegnungen beschwerdefrei. „Natürlich fehlt mir noch die Spielpraxis, aber das kommt jetzt von Spiel zu Spiel wieder rein.“ Weichelt gab zu, dass er trotz seiner 33 Jahre vor der Partie gegen Dingden aufgeregt war und es auf dem Platz gekribbelt habe.

Am Sonntag um 15 Uhr geht’s für ihn und die Mitspieler zum Schlusslicht RSV Praest. Und Weichelt wird die Rot-Weißen wieder als Kapitän aufs Feld führen: „In Praest müssen wir wieder unser normales Gesicht zeigen. Dann sind wir auch schwer zu schlagen.“

Losing war auch Tage nach der 1:2-Heimpleite immer noch angefressen. „So stelle ich mir unseren Fußball nicht vor. Das war einfach grottig. Das muss in den nächsten Wochen besser werden. Mit der Leistung vom Dingden-Spiel werden wir auch beim Tabellenletzten keine Punkte mitnehmen“, wurde Sonsbecks Coach deutlich und fügte noch hinzu: „Wir haben einen sehr kleinen Kader und wegen der Studenten jetzt wieder weniger Leute beim Training. Somit sind wir keine Übermannschaft, so wie wir immer dargestellt werden.“

Philipp Elspaß wird wegen einer Fußverletzung weiter fehlen. Jamie van de Loo, der am Mittwoch beim 1:0-Sieg im Kreispokal beim SV Millingen einen Kurzeinsatz hatte, ist wieder eine Alternative für die Offensive.