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Jens Gosebrink verliert beim Ironman in Italien auf der Radmzu viel Zeit

Ironman an der Adriaküste : Jens Gosebrink verliert in Italien auf der Radstrecke zu viel Zeit

Der Weseler vom Triathlon Team Rheinberg musste sich während der zweiten Teildisziplin mehrmals übergeben. Zudem machte ihm die Hitze zu schaffen. Gosebink kam in etwas mehr als neuneinhalb Stunden ins Ziel.

Irgendwann auf der zweiten Runde der 180 Kilometer langen Radstrecke wurde Jens Gosebrink vom Triathlon Team Rheinberg endgültig bewusst, dass er sein persönliches Ziel beim Ironman in Italien nicht wird erreichen können. Die Sonne und das isotonische Getränk des Veranstalters, das er nicht vertrug, hatten ihm zu sehr zugesetzt. Der Weseler, der die Langdistanz an der Adriaküste unter neun Stunden absolvieren und sich ein Hawaii-Ticket sichern wollte, finishte in 9:37:49 Stunden.

Der Ironman hatte romantisch begonnen, während des Sonnenaufgangs schwammen die Teilnehmer durchs Meer. Gosebrink benötigte für die 3,86 Kilometer 53:11 Minuten – für ihn eine top Zeit. Auf dem Rennrad lief zunächst alles wie am Schnürchen. „Ich habe sogar zwischenzeitlich die Gesamtführung übernommen.“ Doch mit den steigenden Temperaturen kam er nicht zurecht. „Die Sonne hat ganz schön auf den Kopf gebrutzelt.“ Und von dem Iso-Drink musste sich der Extremsportler gleich mehrmals übergeben. Nach 5:04:44 Stunden stieg Gosebrink vom Sattel. Beim Marathon hing er sich voll rein, musste dann aber ab etwa Kilometer 30 dem eigenen Tempo Tribut zollen. 3:32:31 Stunden standen für ihn zu Buche. Mit seiner Gesamtzeit wurde Jens Gosebrink 18. in der Altersklasse M35 bis 39 von 171 Startern.