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Lokalsport: In Sonsbeck zählen keine Ausreden mehr

Lokalsport : In Sonsbeck zählen keine Ausreden mehr

Fußball-Landesliga: Der Abstiegskampf geht für den SVS morgen beim Tabellenvorletzten VfL Repelen weiter. Dennis Schmitz und Jonas Kremers kehren womöglich in die Startelf zurück.

Fünf Spiele hat die Landesliga-Mannschaft des SV Sonsbeck noch Zeit, um die verkorkste Spielzeit halbwegs versöhnlich zu Ende zu bringen; also die Klasse zu halten. Das wird schwierig genug. Denn der Abstiegskampf hat sich nochmals verschärft, weil Fortuna Düsseldorf II in der Regionalliga mittlerweile unter dem Strich steht. Stand jetzt, steigen auch die Viertletzten der beiden Landesliga-Gruppen direkt ab und die Tabellen-14. müssen in die Relegationsrunde. Dies bestätigte gestern Staffelleiter Holger Tripp.

Nur wenn Oberliga-Spitzenreiter SV Straelen oder der aktuelle Tabellenzweite SpVg Schonnebeck nicht in die Regionalliga aufsteigen sollten (dürfen), würde sich nichts ändern, es also weiter drei direkte Absteiger aus der Landesliga geben. Das sind keine guten Nachrichten für den SVS und den morgigen Gegner, den VfL Repelen.

Die Moerser Gastgeber liegen mit 25 Punkten auf dem vorletzten Platz, die Rot-Weißen haben bislang 29 Zähler eingesammelt. Seit vier Partien warten die Sonsbecker auf einen "Dreier". Die peinliche 0:3-Heim-Niederlage am vergangenen Sonntag gegen Mitabstiegskonkurrent Viktoria Buchholz ließen bei Coach Thomas von Kuczkowski und den Verantwortlichen alle Alarmglocken schrillen. Nach den 90 Minuten waren Zuschauer wie Spieler sprachlos. Über die Gründe, die zu dem Auftritt führten, wurde in dieser Woche viel gesprochen. "Wir haben nicht härter, aber anders trainiert", sagt von Kuczkowski und schob hinterher: "Nur Idioten bleiben liegen und warten auf die nächste Niederlage."

In Repelen muss die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen, vor allem mit mehr Bereitschaft und Engagement auftreten. "Es gibt keine Ausreden mehr", stellt der Coach klar. Die kommenden drei Partien haben es in sich. Nach Repelen wartet Schlusslicht SV Schwafheim, in der Woche darauf geht's zu Hamborn 07 (Platz 15). Da wäre es von Vorteil, wenn ein Routinier wie Dennis Schmitz wieder zur Verfügung stünde. Gestern Abend gab's einen weiteren Härtetest, um zu sehen, ob der Mittelfeldakteur ein Kandidat für die Startelf ist.

Womöglich steht auch Jonas Kremer, der gegen Buchholz eingewechselt wurde, in Repelen von Beginn an auf dem Platz. Es sind seine letzten Auftritte im SVS-Trikot. Ihn zieht's ihn zum VfB Uerdingen. Felix Terlinden ist weiter gesperrt. Max Fuchs kehrt erst morgen aus einem Kurzurlaub zurück. Kai Schmidt könnte seinen Platz im Sturm übernehmen.

(PUT)