HSG-Handballerinnen spielen beim Schlusslicht

Frauen-Mannschaft trifft aufs Schlusslicht : HSG Alpen/Rheinberg ist im Abstiegskampf unter Zugzwang

Sechs Punkte sind in diesem Jahr in der Verbandsliga noch zu vergeben.

Drei Partien sind noch zu absolvieren, dann ist die Hinrunde der Frauen-Verbandsliga vorbei. Die Mannschaft der HSG Alpen/Rheinberg hat sich fest vorgenommen, nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Sebastian Elbers, einer der beiden Trainer des Tabellenvorletzten, hält „sechs Punkte nicht für unrealistisch“. Zwei Teams steigen am Saisonende direkt ab. Direkt hinter der HSG steht der punktgleiche TV Lobberich II (beide 4:16). Und auf das Schlusslicht trifft Alpen/Rheinberg morgen ab 15.45 Uhr.

Sollte die HSG tatsächlich den Anspruch haben, in dieser Handball-Spielklasse zu bleiben, ist ein Auswärtserfolg Pflicht. Elbers weist auf den direkten Vergleich hin, der am Ende im Abstiegskampf ein wichtige Rolle spielen könnte. „Die Partie in Lobberich ist dennoch das schwerste der drei noch in diesem Jahr ausstehenden Begegnungen.“ Marina Manca und Karina Scholz werden nicht dem Kader angehören.

Den Blick auf die Tabelle vermeiden die Bezirksliga-Männer der HSG Alpen/Rheinberg seit einigen Wochen. Der Aufsteiger steht mit null Punkten auf dem letzten Platz. Trainer Christian Klenke lässt sich mit seiner Mannschaft aber nicht entmutigen. Der Optimismus sei noch da, wie er vor der heutigen Begegnung bem MTV Rheinwacht Dinslaken III (Anwurf: 17 Uhr) sagte. „Wir haben eine sehr junge, unerfahrene Mannschaft“, meinte Klenke. Wichtig sei, dass sich die älteren Spieler auf dem Parkett mehr zeigen und Veranwortung übernehmen. Worte, die sich vor allem Kapitän Jan Kugler, Jan-Hendrik Leipold sowie Christoph Kamps zu Herzen nehmen sollten.

(put)
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