Alpen/Rheinberg gewinnt letztes Saison-Spiel : HSG-Frauen bejubeln Klassenerhalt

Die Handballerinnen aus Alpen und Rheinberg spielen weiter um Verbandsliga-Punkte.

Mit der Schlusssirene gab’s kein Halten mehr. Die Spielerinnen des Handball-Verbandsligisten HSG Alpen/Rheinberg stürmten aufeinander zu und fielen sich jubelnd in die Arme. Soeben hatten sie mit einem hart erkämpften 32:31(17:14)-Erfolg über den Tabellensechsten ATV Biesel am letzten Spieltag der Saison den Klassenerhalt festgezurrt – auch Dank der Niederlage des Uedemer TuS, der Eintracht Duisburg unterlag.

Zuvor hatten die knapp 100 Zuschauer in der Alpener Großraum-Sporthalle eine abwechslungsreiche und am Ende auch unnötigerweise spannende Partie gesehen. Denn eigentlich war die Mannschaft von Trainer Sebastian Elbers über lange Strecken der Begegnung überlegen, spielte sich die klareren Toraktionen heraus und zeigte den größeren Willen. So auch direkt zu Beginn, als die HSG konzentriert startete, die sich bietenden Wurfchancen nutzte und leichte Fehler der Gäste aus Mönchengladbach konsequent bestrafte (10:7, 14.).

Inga Neinhuis blieb vom Sieben-Meter-Punkt eiskalt, Sarah Pude versenkte einige sehenswerte Würfe aus dem Rückraum. Entsprechend wuchs das Polster der HSG zunächst an (14:10, 22.), mit einer Führung von drei Toren ging es in die Pause. Dort machte die Nachricht von der Uedemer Niederlage die Runde. In der 36. Minute stand erstmals ein Vorsprung von sechs Toren zu Buche (22:16).

Doch dann schien sich angesichts der gelungenen Rettung langsam Nervosität einzuschleichen. Die Kräfte und Präzision ließen nach, einige strittige Schiedsrichterentscheidungen und vermeidbare Fehler kamen hinzu. So konnte der ATV seinen Rückstand verkürzen und war vier Minuten vor Schluss wieder dran (25:24). Nun spielten beide Teams mit offenem Visier, leisteten sich große Lücken in der Deckung und kamen entsprechend zu einfachen Treffern. Doch der letzte ATV-Angriff blieb erfolglos, die HSG musste nur noch die Zeit herunterspielen. Tore: Neinhuis (13/7), Pude (11), Zeegers, M. Manca (je 3), Gerritzen, Scholz.

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