Hohes Fieber — das Team ist gesprengt

Unter keinem guten Stern stand der Auftakt in die neue Bundesliga-Saison für die Xantener Triathletin Ina Reinders und ihr Team vom TV 1848 Erlangen. Als Mitfavoritinnen nach Gladbeck angereist, ereilte die Erlanger Aktiven früh eine Hiobsbotschaft.

Rebecca Robisch musste passen. Die Teamkameradin von Ina Reinders litt unter hohem Fieber und musste ins Krankenhaus. Damit war das Quartett gesprengt. "Wir hatten keine Zeit mehr, noch eine Ersatzstarterin zu holen. Also sind wir nur zu Dritt angetreten. So waren wir am Ende chancenlos", berichtete die Xantenerin nach dem Wettkampf.

Sie selbst hatte in dem als Super-Sprint bezeichneten Kurz-Triathlon über 250 m Schwimmen, 7,5 km Radfahren und 2,5 km Laufen als Fünfte die Ziellinie überquert. Die beiden weiteren TVE-Starterinnen Sarah Fladung und Irina Kirchler schnitten als Sechste beziehungsweise Achte ebenfalls gut ab.

Aufgrund der fehlenden vierten Platzierung langte es in der Endabrechnung allerdings nur zu Platz acht. "Bei nur vier Bundesliga-Wettkämpfen können wir schon jetzt den Titel abschreiben. Wenn wir Glück haben, schaffen wir in der Gesamtwertung vielleicht noch den dritten Platz", meinte Ina Reinders.

(RP)