Hinrunden-Fazit zu Fuball-A-Ligist SV Büderich

Fußball-A-Ligist hat wieder mehr personelle Alternativen : In Büderich kehrt die Zuversicht zurück

Fußball-Kreisliga A: Nach einem guten Saison-Start ist der SVB als Folge des Verletzungspechs immer weiter abgerutscht und schwebt in Abstiegsgefahr. Mittlerweile sind fast alle Spieler wieder einsatzbereit. Trainer Stefan Tebbe macht bis 2020 weiter.

Rund eineinhalb Wochen vor dem Ende der Winterpause und dem Start in die zweite Saisonhälfte wissen die Fußballer SV Büderich noch nicht so recht, was sie von dieser Spielzeit halten sollen. Nach zwei Aufstiegen in Serie folgte in der vergangenen Saison ein mehr als passables Debüt in der Kreisliga A. Das Team von Trainer Stefan Tebbe übertraf alle Erwartungen. „Zu Beginn dieser Saison konnten wir nahtlos dort anknüpfen, wo wir vor der Sommerpause aufgehört hatten”, sagt der Coach. „Doch dann hat uns das Verletzungspech hart erwischt.”

Stark begonnen, danach noch stärker nachgelassen: So kann die Formkurve der Büdericher beschrieben werden. Der beste Aufsteiger der vergangenen Saison legte furios los, gewann vier der ersten fünf Begegnungen und gehörte zur Spitzengruppe – durchaus mit Aufstiegsambitionen.

Das Team, das sich seit seinem furiosen Aufschwung vor dreieinhalb Jahren kaum verändert hat – „noch heute stehen 15 Mann im Kader, die schon in der C-Liga dabei waren”, so Tebbe – schien Anlauf zu nehmen zu einem weiteren Coup. Doch dann wurde diese Serie jäh gestoppt. Zwischenzeitlich musste der Trainer acht, neun, manchmal sogar zehn Spieler seines Kaders ersetzen, weil sie verletzt fehlten.

Was dann passierte, darf man getrost einen Absturz nennen. Aus den 13 noch folgenden Spielen holte der SVB gerade mal vier Punkte. Lediglich am neunten Spieltag langte es nochmal zu einem dreifachen Erfolg. Seither ist der Club sieglos.

Schlimmer noch: In den 13 Begegnungen kassierte das Team 45 Treffer, mehr als drei Gegentore pro Partie. An diesem Punkt könnte der Trainer den Hebel ansetzen. „Wir müssen uns defensiv verbessern, aber die meisten Dinger, wie wir kassiert haben, resultierten aus gravierenden Fehlern und nicht aus unserer taktischen Ausrichtung“, sagt Tebbe. So oder so, letztlich führte die Entwicklung dazu, dass seine Mannschaft gegenwärtig nur den 15. Tabellenplatz belegt mit nur einem Punkt Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz.

Und das, obwohl Tebbe, der seinen Vertrag in Büderich am Mittwoch um ein weiteres Jahr bis 2020 verlängerte, nicht müde wird, zu unterstreichen, dass „die meisten Gegner sicher nicht großartig besser sind als wir”. Dennoch verkennt auch er nicht, dass die Situation für ihn und seine Spieler gegenwärtig „prekär“ ist. „Wir müssen nun ganz rasch auf Abstiegskampf umstellen.“

Die Zielsetzung für die Rückrunde ist demnach klar: Rasch wieder in die Erfolgsspur finden und die erforderlichen Zähler für den Klassenerhalt holen. Damit soll es bereits am Sonntag, 10. Februar, losgehen. Dann steht das Nachholspiel auf heimischer Asche gegen den SV Millingen an, der als Tabellenzwölfter nicht allzu weit entfernt ist. „Ein erfolgreicher Auftakt in der ersten Partie könnte uns beflügeln und einen Schub geben“, sagt Tebbe.

Auch aus dem Lazarett der Büdericher kommen in diesen Tagen auch ganz gute Botschaften. Rechtzeitig zum Wiederbeginn des Meisterschaftsbetriebs meldeten sich sämtliche Spieler gesund zurück und sind wieder einsatzfähig. Auch das stimmt den Trainer zuversichtlich für die kommenden Aufgaben: „Ich gehe davon aus, dass wir die Abstiegsränge schnell weit hinter uns lassen.”

(RP)
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