Alpen/Rheinberg dreht nach der Pause auf : HSG-Frauen atmen nach dem zweiten Saison-Erfolg auf

Handball: 30:21-Derbysieg über den Uedemer TuS.

Lange hatten die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Alpen/Rheinberg auf den zweiten Saison-Erfolg warten müssen. Gestern war’s dann endlich so weit. In der Rheinberger Halle wurde das Derby gegen den Uedemer TuS mit 30:21 (12:12) gewonnen.

Trainer Sebastian Elbers konnte auch auf die angeschlagenen Spielerinnen zurückgreifen, so dass der Kader nicht so klein war wie im Vorfeld befürchtet. Sarah Pude gab ihr Comeback, Inga Neinhuis lief trotz einer schweren Prellung an der Hand auf. „Wir haben endlich mal wieder schnellen Handball gespielt und hinten sehr gut gestanden“, sagte der überglückliche Coach.

Die Zuschauer sahen eine harte, aber keine überharte Begegnung. Warum die Schiedsrichter dennoch 21 Zeitstrafen aussprachen, verwunderte alle in der Halle. So sahen Marina Manca (48.) und Ann-Christin Hackstein (55.) von der HSG jeweils die Rote Karte.

Nach dem Remis zur Pause kam die HSG hochmotiviert aus der Kabine und erspielte sich schnell einen 15:12-Vorsprung heraus. Die Gastgeberinnen ließen nicht nach und zeigten einige schöne Tempogegenstöße, die mit einem Torerfolg endeten. Elbers: „Wir hatten diesmal auch mal das Glück komplett auf unserer Seite.“ Tore: Scholz (8/1), Neinhuis (6), Pude (5), Hackstein (5/2), M. Manca, L. Manca (je 3).

(put)
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