Handball: Landesliga-Damen des TuS Xanten ohne Chance bei HSG VeRuKa

Frauenhandball : TuS-Damen wegen Personalnöten ohne Chance

Nur mit einem Rumpfkader konnten die Xantener Landesliga-Handballerinnen bei der HSG Vennikel-Rumeln-Kaldenhausen antreten. Nach einer Viertelstunde macht sich dieser Nachteil dann bemerkbar.

(RP) Eine weitere Niederlage musste am Sonntag die Damen-Handballerinnen des TuS Xanten verkraften. Bei der HSG Vennikel-Rumeln-Kaldenhausen gab es – stark ersatzgeschwächt – beim mit 18:31 (8:16) letztlich nichts zu holen.

Dabei stand kurz vor dem Wochenende noch in Frage, ob man in Duisburg überhaupt antreten wolle. Neben der Langzeitverletzten Kapitänin und einer werdenden Mutter mussten zwei Spielerinnen aus beruflichen Gründen und zwei weitere Akteurinnen verletzungsbedingt passen. Zudem war absehbar, dass es vier weitere Spielerinnen wegen Schichtdienstes nicht pünktlich zum Spiel schaffen würden. Nichtsdestotrotz entschied man sich gegen eine Spielabsage.

Rechtzeitig zum Anwurf stand der TuS dann allerdings spielbereit auf der Platte. Und tatsächlich gelang es zunächst recht gut, die Partie offen zu gestalten. Bis zur 16. Minute waren die Gastgeberinnen lediglich mit einem Tor in Front. (7:6). Doch dann schlichen sich Konzentrationsfehler ins Xantener Spiel ein, vor allem die Abwehr schwächelte nun. Trotzdem kämpften die TuS-Spielerinnen mutig weiter.

In Halbzeit zwei sollten speziell die Abwehrfehler minimiert werden. Dies gelang zwar nicht in Perfektion, dennoch schlug sich der TuS besser als im ersten Durchgang. Insbesondere der Rückraum konnte sich nun sehen lassen und erzielte sehenswerte Tore. Zwar ging die Partie letztlich deutlich verloren, aber dennoch war man auf Xantener Seite hinterher recht zufrieden: „In Anbetracht dessen, dass wir keine Wechseloption hatten, vier Leute schon eine Frühschicht hinter sich hatten und wichtige Stammkräfte fehlten, haben wir eine gute Mannschaftsleistung erbracht“, resümierte Spielerin Lena Gäde. „Dieses Spiel macht Mut für die nächsten Aufgaben, in denen wir hoffentlich wieder mit einer volleren Bank antreten können.“

Tore: Anna-Maria Sturm (9/1), Anna Lamers (5/1), Paula Kilders (2), Tanja Wenning und Jennifer Winkels (jeweils 1).